Mini-Wasser-Wald wächst an Bremerhavener Schule
Schülerinnen und Schüler haben das Gelände der Johann-Gutenberg-Schule begrünt. Zugleich erhielt die Schule die Auszeichnung als Biosphärenschule.
Auf dem Gelände der Johann-Gutenberg-Schule in Bremerhaven ist ein sogenannter Mini-Wasser-Wald angelegt worden. Rund 50 Schülerinnen und Schüler pflanzten gemeinsam mit Kindern von MitKids und Beschäftigten der Deutschen Bank Bäume auf einer Fläche hinter der Turnhalle.
Der kleine Wald soll im Sommer durch Verdunstung für Abkühlung sorgen. Im Winter kann die Fläche Regenwasser aufnehmen, zurückhalten und filtern. Außerdem entstehen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Ein Wall mit einer Blühwiese ergänzt das Projekt.
Lernort auf dem Schulgelände
Die neue Grünfläche verbindet Klimaanpassung und Artenvielfalt mit praktischer Umweltbildung. Die Schülerinnen und Schüler können künftig beobachten, wie sich der Naturraum entwickelt. Koordiniert wurde die Planung und Pflanzung von Charlotte Springmann als Projektpartnerin des Vereins Trinkwasserwald. Initiiert hatte das Vorhaben an der Schule die Lehrerin Daniela Hillebrecht.
Auszeichnung für die Schule
Am Tag der Pflanzaktion zeichnete die Nationalparkverwaltung die Johann-Gutenberg-Schule zudem als Biosphärenschule aus. Gewürdigt wurde damit ihr Engagement für den Nationalpark Wattenmeer und für Bildung zur nachhaltigen Entwicklung.
Die Beschäftigung mit dem Wattenmeer ist nach Angaben der Stadt im Unterricht und im Schulkonzept verankert. Zwei Wochen vor der Auszeichnung hatte der gesamte sechste Jahrgang den Nationalpark in Dorum besucht. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich dort mit der Tier- und Pflanzenwelt, der Bedeutung des Wattenmeeres für den Klimaschutz und seiner Rolle für die Küstenregion. Die Bürgerstiftung Bremerhaven unterstützte den Ausflug finanziell.
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