Michael Broemmel liest in Bremerhaven aus „Der Schatten“
Ein alter Kriminalfall und die Sail: Michael Broemmels Roman „Der Schatten“ verbindet Ermittlungen mit einer möglichen Gefahr für Bremerhaven.
Michael Broemmel stellt seinen Kriminalroman „Der Schatten“ bei einer Lesung in der Stadtbibliothek Bremerhaven vor. Im Mittelpunkt steht ein ungelöster Fall, der kurz vor der Sail neue Brisanz erhält. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Die Geschichte folgt dem Ermittler Oliver Schweers. Er soll ein Kapitalverbrechen aufklären, das 15 Jahre zurückliegt. Neue Erkenntnisse aus dem Profiling, also der kriminalistischen Analyse von Tätermerkmalen und Verhaltensmustern, bringen Bewegung in den Fall.
Verdacht auf Serientäter
Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass ein Serientäter hinter der Tat stecken könnte. Zudem besteht die Möglichkeit, dass dieser weiterhin aktiv ist und in Bremerhaven lebt. Damit wächst in dem Roman die Sorge vor einer Gefahr für die bevorstehende Sail.
Das Segelereignis zieht laut Veranstaltungsankündigung rund eine Million Interessierte an. Während die Vorbereitungen laufen, steigt deshalb auch der politische Druck auf den Ermittler. Schweers muss klären, ob das Großereignis akut bedroht ist.
Spur führt zur Nordsee
Im Verlauf der Handlung führen die Nachforschungen zu einem früheren Verschickungsheim auf einer Nordseeinsel. Solche Einrichtungen dienten der zeitweisen Unterbringung von Kindern. Parallel zu den Ermittlungen wird Schweers mit dem Fehltritt eines Kollegen konfrontiert.
Broemmel verbindet in seinem Roman einen lange zurückliegenden Kriminalfall mit einem fiktiven Bedrohungsszenario rund um Bremerhavens großes Segelereignis.
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