Politik

Linke fordert Kurswechsel beim Bremer Schulkonsens

Nach der Evaluation des Schulkonsenses verlangt Die Linke mehr Personal, stärkere Förderung und Modellversuche für längeres gemeinsames Lernen.

12. August 2026, 14:15 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
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Die Linke in Bremen fordert nach der Evaluation des Schulkonsenses einen grundlegenden Kurswechsel in der Schulpolitik. Die bildungspolitische Sprecherin der Bürgerschaftsfraktion, Miriam Strunge, und Landesparteichefin Anna Fischer verlangen zusätzliche Investitionen sowie Veränderungen bei den Schulstrukturen.

Nach Darstellung der Partei benennt das Gutachten mehrere Bereiche, in denen die Bildungsqualität verbessert werden müsse. Die Linke sieht darin einen Auftrag für einen neuen Schulkonsens und lehnt eine unveränderte Fortsetzung der bisherigen Vereinbarung ab.

Mehr Personal und Förderung

Strunge fordert eine bessere Ausstattung für inklusive Bildung, also gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Unterstützungsbedarf. Ausgebaut werden sollen zudem Schulsozialarbeit und sogenannte systemische Assistenzen, die Lehrkräfte im Schulalltag unterstützen.

Die Partei verlangt außerdem mehr sonderpädagogische und sozialpädagogische Angebote an Berufsschulen. Auch die regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren sollen mehr Zeit für Beratung erhalten. Hinzu kommt die Forderung nach einer stärkeren Sprachförderung. Diese Maßnahmen seien nur mit zusätzlichen finanziellen Mitteln umzusetzen, erklärte Strunge.

Länger gemeinsam lernen

Im Mittelpunkt steht für Die Linke ein längeres gemeinsames Lernen. Die Partei kritisiert, dass Schülerinnen und Schüler nach der vierten Klasse auf unterschiedliche Schulformen verteilt werden. Bildungschancen dürften nicht von den Möglichkeiten des Elternhauses abhängen, heißt es.

Fischer schlägt Modellprojekte für Gemeinschaftsschulen vor, um neue Strukturen zu erproben. Gymnasien sollten sich nach ihren Vorstellungen zu Oberschulen oder Gemeinschaftsschulen weiterentwickeln können. Ein neuer Schulkonsens müsse auf mehr Bildungsgerechtigkeit ausgerichtet sein, fordert die Partei.

Originalquelle

Die Linke Bremen

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