Linke Bremen fordert Schutz und Unterstützung für queere Menschen
Nach tödlicher Gewalt im Umfeld eines CSD verweist die Bremer Linke auf Sicherheitsfragen. Sie will die Aufarbeitung verfolgen und kündigt Präsenz beim Bremer CSD an.
Die Bremer Linke hat nach einem tödlichen Angriff im Umfeld des Christopher Street Day in Berlin ihre Solidarität mit queeren Menschen erklärt. Die Partei sieht auch den bevorstehenden CSD in Bremen im Zeichen der Sicherheit und des Schutzes queerer Menschen.
Nelson Janßen, Vorsitzender der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft, erklärte, der Vorfall könne Menschen einschüchtern und bedrohen. Nach seiner Darstellung soll ein bekannter islamistischer Gefährder mit einem Auto in eine Versammlung gefahren sein. Zu den Umständen seien aus seiner Sicht noch keine abschließenden Schlussfolgerungen möglich.
Aufarbeitung im Blick
Janßen kündigte an, die weitere Aufarbeitung aufmerksam zu verfolgen. Dabei gehe es auch um mögliche Erkenntnisse für den CSD in Bremen. Zugleich forderte er die Bundesregierung auf, ihre Politik gegenüber queeren Verbänden zu überdenken. Diese Organisationen leisteten nach Auffassung der Linken einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit queerer Menschen.
CSD in vier Wochen
Anna Fischer, Landessprecherin der Linken in Bremen und Bremerhaven, erklärte, ihre Partei werde beim Bremer CSD in knapp vier Wochen demonstrieren. Die Veranstaltung solle auch Menschen vertreten, die sich aus Angst nicht öffentlich zeigen könnten oder dazu nicht mehr in der Lage seien.
Fischer nannte den Einsatz gegen fundamentalistische und rechtsextreme Gewalt, die Finanzierung queerer Verbände sowie die rechtliche und politische Gleichstellung als zentrale Themen. Die Linke wolle queere Menschen in diesen Auseinandersetzungen unterstützen.
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Die Linke BremenKommentare
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