Lesumer Lesezeit gewinnt Bremer Buchhandlungspreis 2026
Die Lesumer Lesezeit erhält den mit 3.000 Euro dotierten Bremer Buchhandlungspreis. Zwei weitere Auszeichnungen gehen an Buchhandlungen in Peterswerder und der Neustadt.
Die Buchhandlung Lesumer Lesezeit ist mit dem Bremer Buchhandlungspreis 2026 ausgezeichnet worden. Inhaberin Svenja Esch erhält den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis. Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte überreichte die Auszeichnung am Sonntag im Kaminsaal des Bremer Rathauses.
Der Preis wird zum sechsten Mal vergeben und stand im Vorfeld des Lesefestivals „Bremen liest!“ auf dem Programm. Er würdigt unabhängige Buchhandlungen für ihr Sortiment, ihre kulturelle Arbeit und ihr Engagement in den Stadtteilen.
Mehr Raum für Veranstaltungen
Die Lesumer Lesezeit hatte ihre Fläche im vergangenen Jahr vergrößert. Dadurch entstanden unter anderem Möglichkeiten für Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern sowie zusätzliche Veranstaltungen. Auch der Bereich für Artikel abseits von Büchern wurde erweitert. Für den Herbst kündigt die Buchhandlung ein Escape-Room-Angebot an.
Zum Konzept gehört außerdem das Festival „Lit.Lesmona“, das Kinder- und Jugendliteratur in den Mittelpunkt stellt. Erstmals will Esch 2026 auch ausbilden.
Zwei weitere Buchhandlungen geehrt
Je 500 Euro erhalten die Buchhandlung Peterswerder und der Buchladen in der Neustadt. Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen stiftete diese beiden Preise.
Die Buchhandlung Peterswerder von Christine Fritsch wurde nach ihrer Neugründung und der Erweiterung infolge eines Umzugs geehrt. Ausgezeichnet wurde auch die Zusammenstellung des Sortiments. Der Buchladen in der Neustadt von Jens Evers und Bernd Treib besteht seit 45 Jahren und wurde für sein persönlich kuratiertes Angebot gewürdigt.
Unterstützt wird der Preis vom Landesverband Nord des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Eine Jury ermittelt die Preisträger aus einer Vorauswahl.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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