Verleihung des Buchhandlungspreises in Bremen abgesagt
Die Preisverleihung des Buchhandlungspreises in Bremen wurde aufgrund eines Streits um einen lokalen Laden abgesagt.
Die Preisverleihung des Buchhandlungspreises in Bremen wurde aufgrund eines Streits um einen lokalen Laden abgesagt.
Die für dieses Jahr geplante Verleihung des Buchhandlungspreises in Bremen ist abgesagt worden. Hintergrund ist ein Streit um die Teilnahme eines Bremer Buchladens, der kürzlich von der Nominierungsliste gestrichen wurde. Die Entscheidung, den Laden auszuschließen, sorgte bereits zuvor für Aufsehen und Diskussionen in der Bremer Kulturszene.
Der Ausschluss des Ladens war vom Kulturstaatsminister mit einem Extremismusverdacht begründet worden. Diese Maßnahme führte dazu, dass die gesamte Veranstaltung nun infrage gestellt wurde. Für viele Akteure in Bremen, die den Laden als wichtigen kulturellen Beitrag in der Stadt schätzen, ist die Absage unverständlich.
Der Buchhandlungspreis wird jährlich vergeben und würdigt Buchhandlungen, die sich in besonderem Maße für kulturelle Bildung einsetzen. Die Absage der Verleihung wirft Fragen zur zukünftigen Ausrichtung des Preises auf und wie politische Überzeugungen der Teilnehmer berücksichtigt werden sollten.