Lengericher Canyon: Aussicht auf türkisfarbenen See im Naturschutzgebiet
Der frühere Steinbruch in Lengerich ist heute ein Naturschutzgebiet. Drei Aussichtspunkte ermöglichen den Blick auf den türkisfarben wirkenden See.
Der Lengericher Canyon ist ein ehemaliger Steinbruch, in dessen Tiefe sich ein See gebildet hat. Abhängig von der Sonneneinstrahlung kann das Wasser kräftig türkisfarben erscheinen. Das Gelände rund um den See steht heute unter Naturschutz.
Ein Abstieg zum Ufer und das Baden sind dort nicht erlaubt. Besucher können den Canyon deshalb nur von den angelegten Aussichtspunkten aus betrachten.
Drei Blicke in den Steinbruch
Insgesamt gibt es drei Stellen mit Ausblick auf den früheren Steinbruch. Zwei liegen am Hermannsweg, der über die Hochfläche oberhalb des Canyons führt. Von dort reicht der Blick nicht nur in den Canyon, sondern auch weit über die münsterländische Tiefebene.
Die Hochfläche wird extensiv mit Ziegen beweidet. Die Tiere halten sich hinter Zäunen auf und kommen nach Angaben der Tourismusinformationen teils nah an Besucher heran.
Abstecher zum Canyonblick
Ein weiterer Aussichtspunkt liegt an der Kopfseite des Canyons. Wer auf dem Hermannsweg aus Richtung Tecklenburg unterwegs ist, verlässt den Weg am Ende der Hochfläche nach rechts und folgt dem absteigenden Weg in Richtung der Teutoschleife Canyonblick. Nach etwa fünf Minuten soll der Aussichtspunkt erreicht sein.
Für die Orientierung auf den Wegen wird eine Wanderkarte empfohlen. Der Schutzstatus des Geländes bedeutet dabei: Die ausgewiesenen Wege und Aussichtspunkte sind zu nutzen, der Bereich am See selbst bleibt unzugänglich.
Originalquelle
hermannshoehen.teutoburgerwald.de (recherchiert)Kommentare
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