Landkreis schult Feuerwehrleute erstmals selbst für Atemschutz

14 Feuerwehrmitglieder haben an einer neuen Fortbildung für Atemschutzgerätebeauftragte im Landkreis Oldenburg teilgenommen.

Panorama 30. Oktober 2026, 18:27 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Der Landkreis Oldenburg bildet Verantwortliche für Atemschutzgeräte künftig vor Ort fort. An dem ersten ganztägigen Lehrgang der Atemschutzwerkstatt nahmen am Samstag, 10. Oktober, rund 14 Mitglieder aus Ortsfeuerwehren teil.

Die geschulten Beauftragten kümmern sich in ihren Wehren um die Atemschutzausrüstung. Sie behalten Prüfungen und Pflege im Blick, begleiten den Umgang mit defekten Geräten und organisieren die regelmäßige Ausbildung der Einsatzkräfte, die Atemschutz tragen.

Einheitliche Standards

Bisher wurden die Zuständigen der Ortsfeuerwehren beim Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz ausgebildet. Mit dem neuen Angebot verlegt die Atemschutzwerkstatt diese Qualifizierung in den Landkreis. Dadurch sollen die Beauftragten nach einheitlichen Vorgaben und an jener Technik lernen, die auch bei den örtlichen Feuerwehren verwendet wird.

Zudem erhalten die Teilnehmenden direkte Kontakte zur Atemschutzwerkstatt. Fragen zur Kontrolle und Wartung der Geräte oder zum Vorgehen bei Schäden können damit unmittelbar mit den dortigen Fachleuten geklärt werden.

Weitere Aufgaben vor Ort

Mit dem Fortbildungstag ist die Qualifizierung noch nicht abgeschlossen. Anschließend bearbeiten die Feuerwehrmitglieder zusätzliche theoretische und praktische Lernmodule in ihrer jeweiligen Ortsfeuerwehr. Die erfolgreich absolvierten Abschnitte werden auf einem Nachweisbogen bestätigt. Dieser gehört zur Lehrgangsbescheinigung.

Funktionsfähiger Atemschutz ist insbesondere bei Gebäudebränden und Einsätzen mit gefährlichen Stoffen entscheidend. Die Geräte schützen Feuerwehrleute dort vor Rauch, giftigen Gasen und anderen gesundheitsschädlichen Substanzen.

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Oldenburg

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