Krankenstand in Bremen und Bremerhaven sinkt auf 5,1 Prozent
Bei DAK-versicherten Beschäftigten im Land Bremen ist der Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 deutlich niedriger ausgefallen als ein Jahr zuvor.
Bei DAK-versicherten Beschäftigten im Land Bremen ist der Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 deutlich niedriger ausgefallen als ein Jahr zuvor.
Der Krankenstand ist bei DAK-versicherten Beschäftigten im Land Bremen im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen. Er lag bei 5,1 Prozent und damit um 0,6 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das geht aus einer Auswertung für Bremen und Bremerhaven hervor.
Ein Krankenstand von 5,1 Prozent bedeutet, dass von 100 Beschäftigten rechnerisch etwas mehr als fünf krankheitsbedingt fehlten. Die Entwicklung betrifft Daten der DAK-Gesundheit und ist daher kein vollständiges Abbild aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Bremen und Bremerhaven.
Daten von DAK-Versicherten
Grundlage der Untersuchung sind Angaben von rund 13.400 bei der Krankenkasse versicherten Beschäftigten im Land Bremen. Die Auswertung wurde vom IGES-Institut erstellt. Sie liefert damit Hinweise auf die Entwicklung in der Region, lässt sich aber nur eingeschränkt auf den gesamten Arbeitsmarkt übertragen.
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 fielen bei dieser Versichertengruppe weniger Krankheitstage an. Besonders Atemwegserkrankungen und psychische Erkrankungen spielten bei den Fehlzeiten eine Rolle.
Rückgang gegenüber Vorjahr
Der gesunkene Wert setzt für die DAK-versicherten Beschäftigten in Bremen und Bremerhaven einen klaren Gegensatz zum Vorjahreszeitraum. Aussagen über einzelne Branchen, Betriebe oder andere gesetzliche Krankenkassen ergeben sich aus den vorliegenden Daten jedoch nicht. Auch Selbstständige, privat Versicherte und nicht bei der DAK versicherte Beschäftigte sind in der Statistik nicht erfasst.