Krankenstand in Bremen sinkt auf 5,1 Prozent
Bei DAK-versicherten Beschäftigten in Bremen ist der Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 gesunken. Atemwegs- und psychische Erkrankungen führten zu weniger Fehlzeiten.
Der Krankenstand unter DAK-versicherten Beschäftigten in Bremen ist im ersten Halbjahr 2026 auf 5,1 Prozent gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 0,6 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Grundlage der Auswertung des IGES-Instituts sind Daten von rund 13.400 bei der DAK-Gesundheit versicherten Beschäftigten im Land Bremen. Die Werte bilden damit nicht den gesamten Arbeitsmarkt in Bremen und Bremerhaven ab, liefern aber einen Hinweis auf die Entwicklung bei dieser Versichertengruppe.
Weniger Atemwegserkrankungen
Besonders deutlich ging die Zahl der Fehlzeiten wegen Atemwegserkrankungen zurück. Nach den vorliegenden Daten sank sie im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 24 Prozent.
Auch Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen nahmen ab: Das Minus lag bei 19 Prozent. Trotz dieses Rückgangs blieben psychische Erkrankungen die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten.
Psychische Leiden weiter vorn
Die Analyse wurde vom IGES-Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit erstellt. Sie bezieht sich auf den Zeitraum Januar bis Juni 2026 und auf DAK-versicherte Beschäftigte in Bremen.
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