Krabbenkutter nach Wassereinbruch in Wremen festgesetzt
Ein Krabbenkutter hat im Hafen von Wremen Wasser im Maschinenraum aufgenommen. Die Feuerwehr pumpte ölhaltiges Wasser ab, Umweltverschmutzungen wurden verhindert.
Nach einem Wassereinbruch im Hafen von Wremen darf ein Krabbenkutter vorerst nicht weiterfahren. In der Nacht zum Samstag war offenbar eine Leine des Schiffes an der Pier hängen geblieben. Mit der auflaufenden Tide geriet der Kutter dadurch in Schräglage.
Wasser lief zunächst an Deck und gelangte anschließend über eine Luftleitung im Bereich des Krabbenkochers in den Maschinenraum. Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr alarmiert.
Ölhaltiges Wasser abgepumpt
Die Einsatzkräfte pumpten den Maschinenraum aus. Dabei nahmen sie rund drei Kubikmeter ölhaltiges Wasser auf. Dieses wurde nach Angaben der Wasserschutzpolizei fachgerecht entsorgt. Betriebsstoffe seien nicht in das Hafenbecken gelangt.
Der Kutter schwamm nach dem Einsatz wieder vollständig auf. Nach bisherigem Stand wurde ein Stromerzeugungsaggregat beschädigt. Weitere Schäden wurden zunächst nicht genannt.
Freigabe erst nach Reparatur
Die Dienststelle Schiffssicherheit der Berufsgenossenschaft Verkehr ordnete für das Fahrzeug eine Festhalteverfügung an. Der Kutter bleibt damit so lange im Hafen, bis er repariert ist und seine Betriebssicherheit wieder nachgewiesen wurde. Die Wasserschutzpolizei untersucht den Unfallhergang gemeinsam mit den zuständigen Fachbehörden.
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Wasserschutzpolizei OldenburgKommentare
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