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JVA Bremen: Bediensteter soll ein Kilo Kokain eingeschleust haben

Im Korruptionsverfahren rund um die JVA Bremen ist ein neuer schwerer Vorwurf bekannt geworden: Ein Beschäftigter soll Kokain in das Gefängnis gebracht haben.

21. August 2026, 15:41 Uhr 1 Min. Lesezeit 4 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
JVA Bremen (Archivfoto)
JVA Bremen (Archivfoto) | Foto: XenonX3 / Wikimedia Commons, CC0

Im Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Bestechlichkeit an der Justizvollzugsanstalt Bremen ist ein weiterer schwerwiegender Vorwurf bekannt geworden. Ein Bediensteter des Gefängnisses soll nach Angaben eines Sprechers rund ein Kilogramm Kokain in die Anstalt eingeschleust haben. Der Verdacht ist Teil der laufenden Ermittlungen.

23 Beschuldigte im Visier

Die Staatsanwaltschaft Bremen führt das Verfahren gegen insgesamt 23 Beschuldigte. Dazu zählen nach bisher bekannt gewordenen Angaben zehn Inhaftierte, sechs Beschäftigte der JVA, eine Mitarbeiterin eines freien Trägers sowie sechs Personen außerhalb des Gefängnisses. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten die Justizvollzugsanstalt im Zuge der Ermittlungen durchsucht.

Verdacht auf Schmuggel

Ausgangspunkt des Verfahrens waren wiederholte Funde unerlaubter Gegenstände bei Gefangenen. Dabei ging es unter anderem um Mobiltelefone, Betäubungsmittel, Lebensmittel und Kosmetikartikel. Die Ermittler prüfen, ob Beschäftigte oder weitere Beteiligte Waren gegen Vorteile in die Anstalt gebracht haben könnten.

Der nun bekannt gewordene Vorwurf zum Kokain betrifft eine deutlich größere Menge als die zuvor allgemein genannten Drogenfunde. Ob und in welchem Umfang sich der Verdacht gegen den beschuldigten Bediensteten erhärtet, ist offen. Für alle Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Originalquelle

kreiszeitung.de

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