Panorama

Ermittlungen wegen mutmaßlichen Schmuggels in Bremer JVA

Nach Funden verbotener Gegenstände ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei gegen 23 Beschuldigte. Auch Beschäftigte der JVA Bremen stehen im Verdacht.

21. August 2026, 07:46 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
JVA Bremen (Archivfoto)
JVA Bremen (Archivfoto) | Foto: XenonX3 / Wikimedia Commons, CC0

Nach dem Fund von Handys, Betäubungsmitteln und weiteren nicht erlaubten Gegenständen in der Justizvollzugsanstalt Bremen ermitteln die Behörden gegen 23 Beschuldigte. Im Mittelpunkt steht der Verdacht, dass Gegenstände in die Haftanstalt eingeschleust worden sein könnten.

Zu den Beschuldigten zählen nach bisherigen Angaben zehn Inhaftierte, sechs Beschäftigte der JVA, eine Mitarbeiterin eines freien Trägers sowie sechs Kontaktpersonen außerhalb des Gefängnisses. Die Vorwürfe richten sich damit auch gegen Personen, die innerhalb der Anstalt tätig waren.

Mehrere Objekte durchsucht

Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten am Donnerstag die JVA sowie weitere Objekte in Bremen und Niedersachsen. Anlass waren wiederholte Funde bei Gefangenen. Genannt wurden Mobiltelefone, Drogen, hochwertige Lebensmittel und Kosmetikartikel.

Die Ermittlungen sollen klären, auf welchen Wegen die Gegenstände in das Gefängnis gelangten und welche Rolle die einzelnen Beschuldigten dabei gespielt haben könnten. Die Vorwürfe sind bislang nicht abschließend geklärt; für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Verdacht gegen Bedienstete

Dass auch JVA-Beschäftigte zu den Beschuldigten gehören, verleiht dem Verfahren besonderes Gewicht. Konkrete Angaben zu einzelnen Tatbeiträgen, möglichen Mengen oder einem Abschluss der Ermittlungen liegen bislang nicht vor.

Originalquelle

WELT

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