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Jugendschutzkontrolle: Fünf von sieben Kiosken verkaufen verbotene Waren

Bei Testkäufen des Bremer Ordnungsdienstes haben fünf von sieben kontrollierten Kiosken Alkohol oder E-Zigaretten an eine Minderjährige verkauft.

02. August 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert

Bei Testkäufen des Bremer Ordnungsdienstes haben fünf von sieben kontrollierten Kiosken Alkohol oder E-Zigaretten an eine Minderjährige verkauft.

Bei Jugendschutzkontrollen in Bremen haben fünf von sieben überprüften Kiosken einer minderjährigen Testkäuferin Alkohol oder eine E-Zigarette verkauft. Gegen die betroffenen Betriebe leitete der Ordnungsdienst jeweils Bußgeldverfahren ein.

Die Kontrollen fanden am Donnerstag, 30. Juli, im Stadtgebiet statt. Zwei Kioske verweigerten den Verkauf der altersbeschränkten Produkte.

Testkäufe unter Aufsicht

Für die Kontrollen versuchte eine minderjährige Person unter Aufsicht des Ordnungsdienstes, Alkohol oder Tabakwaren zu erwerben. Die Abgabe solcher Produkte an Kinder und Jugendliche verstößt gegen das Jugendschutzgesetz.

Besonders auffällig war nach Angaben der Innenbehörde ein Fall, bei dem ein 14-Jähriger hinter dem Verkaufstresen stand und der Testkäuferin eine E-Zigarette verkaufte.

Bußgelder und weitere Kontrollen

Bei einem ersten Verstoß müssen Betreiber mit Bußgeldern zwischen 1000 und 2500 Euro rechnen. Für Beschäftigte können 500 Euro fällig werden. Bei erneuten Verstößen können die Sanktionen höher ausfallen; im äußersten Fall kann die Gewerbeerlaubnis entzogen werden.

Der Ordnungsdienst kündigte an, Testkäufe in allen Bremer Stadtteilen weiterhin unangekündigt durchzuführen.

Schauplatz

Bremen

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