Gefahrguteinsatz auf Werksgelände in Bremerhaven endet mit Brand
Bei einem Gefahrguteinsatz auf einem Werksgelände in der Batteriestraße ist am Dienstagabend ein Feuer ausgebrochen. Messungen ergaben keine erhöhten Schadstoffwerte.
Ein Gefahrguteinsatz auf einem Werksgelände in der Batteriestraße in Bremerhaven hat sich am Dienstagabend zu einem Brand entwickelt. Die Feuerwehr rückte gegen 20 Uhr an und beendete den mehrstündigen Einsatz gegen Mitternacht.
Beim Eintreffen bestätigte sich zunächst die Gefahrstofflage. Einsatzkräfte erkundeten das Gelände in Chemikalienschutzanzügen und mit Messgeräten. Im weiteren Verlauf brach ein Feuer aus.
Warnung für das Umfeld
Die Feuerwehr bekämpfte den Brand unter Atemschutz im Gebäude sowie von einer Drehleiter aus. Wegen der Rauchentwicklung kamen ein Erkundungswagen für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahrenlagen sowie ein Fahrzeug für Lautsprecherdurchsagen zum Einsatz. Die Bevölkerung im Umfeld wurde gewarnt.
Messungen rund um das Werksgelände ergaben nach Angaben der Feuerwehr keine erhöhten Schadstoffkonzentrationen.
57 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Insgesamt waren 57 Kräfte der Feuerwehr vor Ort. Beteiligt waren neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwillige Feuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk und die Polizei.
Welche Gefahrstoffe betroffen waren, ist bislang nicht bekannt. Auch zur Ursache des Brandes und zur Höhe des Schadens machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben.
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