Elf illegale Vapes bei Jugendschutzkontrolle in Oldenburg sichergestellt
Stadt und Zoll haben Jugendliche in Oldenburgs Innenstadt direkt zu Vapes befragt. Elf mutmaßlich illegale Geräte wurden sichergestellt.
Bei einer Jugendschutzkontrolle in der Oldenburger Innenstadt haben Stadt und Zoll elf Vapes sichergestellt. Die Geräte sollen zum Teil nicht für den Verkauf in Deutschland zugelassen gewesen sein oder gegen geltende Vorschriften verstoßen. Die Behörden prüfen die Funde nun.
Anders als bei früheren Einsätzen richtete sich die Kontrolle am Freitag, 7. August, nicht gegen Verkaufsstellen. Mitarbeitende des Kinder- und Jugendschutzes und des Zentralen Außendienstes sprachen Jugendliche an bekannten Treffpunkten direkt an. Im Mittelpunkt standen die Nutzung von E-Zigaretten, mögliche Bezugsquellen und die Aufklärung über Risiken.
Jüngste Person elf Jahre alt
Nach Angaben der Stadt war die jüngste kontrollierte Person elf Jahre alt. Die Gespräche hätten gezeigt, dass vielen Jugendlichen die möglichen gesundheitlichen Folgen des Vapens nicht ausreichend bekannt seien. Nikotin kann abhängig machen und die Entwicklung des Gehirns bei jungen Menschen beeinträchtigen. Bei nicht zugelassenen Produkten können zudem Inhaltsstoffe unklar sein.
Der Verkauf und Konsum von E-Zigaretten ist Minderjährigen nicht erlaubt. Die Stadt verweist darauf, dass bei Verstößen gegen Jugendschutzbestimmungen oder andere Vorschriften Ordnungswidrigkeits- oder Strafverfahren möglich sind.
Weitere Einsätze geplant
Oldenburg kündigte weitere gemeinsame Kontrollen mit dem Zoll sowie Informationsangebote für Jugendliche und Eltern an. Die Stadt arbeitet dabei mit der Initiative „Ziel Prävention“ zusammen, die unter anderem Workshops, Informationsmaterialien und Online-Angebote zum Umgang mit Nikotinprodukten unterstützt.
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