Illustrationsfestival in Oldenburg diskutiert KI und politische Bilder
Das achte Festival der Illustration läuft vom 21. August bis 6. September. Geplant sind Ausstellungen, Gespräche, Workshops und offene Zeichenangebote.
Beim achten Festival der Illustration in Oldenburg stehen vom 21. August bis 6. September die Folgen künstlicher Intelligenz für die Zeichenkunst sowie politische Bildsprache im Mittelpunkt. Das Programm umfasst Ausstellungen, Lesungen, Workshops, einen Illustrationsmarkt und offene Zeichenangebote.
Zur Eröffnung am 21. August präsentiert die Cartoonistin und Comiczeichnerin Bettina Bexte ab 20.45 Uhr ihre Graphic Novel In allem ein Stück zu Hause. David Niedermayer begleitet die Comiclesung musikalisch.
KI im Kreativberuf
Unter dem Titel Strich oder Algorithmus? – Illustration im Zeitalter der KI soll es um den Wandel des Berufs durch künstliche Intelligenz gehen. Frank Kühne vom Carlsen Verlag und Cartoonist Kai Flemming diskutieren dabei über Auswirkungen auf kreative Arbeit, Verlage und die berufliche Zukunft von Illustratorinnen und Illustratoren.
Politische Wirkung
Eine weitere Gesprächsrunde beschäftigt sich mit Illustration, Karikatur und Satire im öffentlichen Diskurs. Illustrator Lennart Gäbel, Oldenburgs Kulturdezernent Holger Denckmann und Festival-Projektleiter Norbert Egdorf sprechen über Meinungsfreiheit, gesellschaftliche Verantwortung und die politische Wirkung gezeichneter Bilder.
An mehreren Festivaltagen ist zudem ein Markt der Illustration vorgesehen, auf dem Originale und Postkarten angeboten werden. Workshops richten sich an unterschiedliche Altersgruppen. Im Heiligengeistpark sind offene Zeichenangebote geplant.
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