ICE erfasst zwei Pferde bei Bienenbüttel – Strecke stundenlang gesperrt
Zwei Pferde sind bei Bienenbüttel auf die Gleise gelaufen und von einem ICE erfasst worden. Reisende blieben unverletzt, im Bahnverkehr kam es zu Ausfällen.
Ein ICE hat bei Bienenbüttel im Landkreis Uelzen zwei Pferde erfasst. Beide Tiere kamen bei dem Zusammenstoß ums Leben. Menschen wurden nach Angaben der Bundespolizei nicht verletzt.
Die Pferde seien unvermittelt auf die Gleise gelaufen, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Der ICE war von Hamburg in Richtung Hannover unterwegs und konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten.
ICE nicht mehr fahrbereit
Nach dem Zusammenstoß war der Zug nicht mehr fahrtüchtig. Weitere Angaben dazu, wie viele Reisende sich in dem ICE befanden und wie ihre Weiterfahrt organisiert wurde, lagen zunächst nicht vor.
Der Unfall beeinträchtigte den Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Bad Bevensen erheblich. Die Strecke musste nach Angaben eines Metronom-Sprechers in beiden Fahrtrichtungen für mehrere Stunden gesperrt werden.
Busse als Ersatz
Wegen der Sperrung fielen Verbindungen aus, zudem entstanden Verspätungen. Für den betroffenen Streckenabschnitt wurde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Wann der reguläre Zugverkehr vollständig wieder aufgenommen werden konnte, ging aus der Meldung nicht hervor.
Bienenbüttel liegt an der Bahnverbindung zwischen Hamburg und Hannover. Weshalb die Pferde auf die Gleise gelangten, war zunächst nicht bekannt.
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Nordsee-ZeitungKommentare
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