Heuballenbrand in Ohlenstedt: Zehn Feuerwehren stundenlang im Einsatz
Rund 500 Heuballen brannten in Ohlenstedt. Wegen der abgelegenen Einsatzstelle musste Löschwasser mit Tankfahrzeugen herangeschafft werden.
Ein Feuer an rund 500 Heuballen hat die Feuerwehr in Osterholz-Scharmbeck mehr als 15 Stunden lang beschäftigt. Der Brand war am Freitagabend gegen 21.46 Uhr an der Straße Aßberg im Ortsteil Ohlenstedt ausgebrochen. Nach bisherigen Angaben wurde niemand verletzt, die Ursache ist noch unklar.
Als die ersten Kräfte eintrafen, brannten die Ballen bereits auf großer Fläche. Die Feuerwehr verhinderte nach eigenen Angaben, dass das Feuer auf Bäume und die umliegende Vegetation übergriff.
Wasser musste nachgeliefert werden
Die abgelegene Lage erschwerte den Einsatz. Für die Brandbekämpfung richteten die Kräfte eine umfangreiche Wasserversorgung ein. Zusätzlich brachten Tanklöschfahrzeuge Wasser zur Einsatzstelle. Neben den zunächst alarmierten Ortsfeuerwehren Ohlenstedt, Garlstedt und Hülseberg wurden weitere Einheiten, Führungsunterstützung und Ablösekräfte hinzugezogen.
Im Verlauf beteiligten sich alle zehn Ortsfeuerwehren der Stadt Osterholz-Scharmbeck. Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte vor Ort.
Rauchwarnung für das Stadtgebiet
Wegen der starken Rauchentwicklung wurde über das Modulare Warnsystem des Bundes, kurz MoWaS, eine amtliche Warnung verbreitet. Der Rauch und Geruch waren auch in weiteren Teilen der Stadtgemeinde wahrnehmbar. Bewohnerinnen und Bewohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich besonders lange hin. Zwei Bagger zerteilten die verbrannten Ballen, damit die Feuerwehr versteckte Glutnester ablöschen konnte. Gegen Mittag wurde das Feuer für gelöscht erklärt. Die letzten Fahrzeuge beendeten ihren Einsatz um 13.40 Uhr.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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