400 Heuballen brennen in Ohlenstedt – Feuerwehr löscht Glutnester
Nach dem Brand mehrerer hundert Heuballen in Ohlenstedt dauern die Nachlöscharbeiten an. Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt.
Nach dem Brand von rund 400 Heuballen in Osterholz-Scharmbeck dauern die Löscharbeiten weiter an. Das Feuer war am Freitagabend auf einem Feld bei einem Bauernhof im Ortsteil Ohlenstedt ausgebrochen. Verletzt wurde nach bisher bekannten Angaben niemand.
Die Feuerwehr wurde gegen 22 Uhr alarmiert. Weil sich in der Nähe keine ausreichende Wasserversorgung befand, mussten Einsatzfahrzeuge Wasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle bringen.
Bagger öffnet Brandreste
Nachdem die Flammen unter Kontrolle waren, wurden die verkohlten und teils noch glimmenden Heuballen mit einem Bagger auseinandergezogen. So sollen verbliebene Glutnester gezielt abgelöscht werden. Die Polizei rechnet daher mit weiter andauernden Nachlöscharbeiten.
Warum die Heuballen in Brand gerieten, ist nach Angaben eines Polizeisprechers noch nicht geklärt.
Rauch zog durch Stadtgebiet
Wegen des Brandrauchs waren Anwohnerinnen und Anwohner aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten. Der Rauchgeruch hatte sich nach dem Großbrand über die Stadtgemeinde Osterholz-Scharmbeck ausgebreitet. Die Warnung vor Geruchsbelästigung wurde später aufgehoben.
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