Heino Ferch: Vom Bremerhavener Turntalent zur Schauspielkarriere

Bevor Heino Ferch auf Film- und Fernsehbildschirmen bekannt wurde, gehörte der gebürtige Bremerhavener dem Kader im Gerätturnen an und stand am Stadttheater auf der Bühne.

Kultur 14. September 2026, 07:37 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Heino Ferch (Archivfoto)
Heino Ferch (Archivfoto) | Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Heino Ferch begann seine Laufbahn nicht vor der Kamera, sondern im Sport. Der 1963 in Bremerhaven geborene Schauspieler trainierte ab seinem zehnten Lebensjahr Kunstturnen und war bis 1984 im bundesdeutschen Kader der zweiten Bundesliga in der Deutschen Turnliga aktiv.

Schon als Jugendlicher führte ihn die Verbindung aus Sport und Akrobatik ans Theater. Mit 15 Jahren wirkte Ferch im Musical Can Can am Stadttheater Bremerhaven mit. Unter der Leitung des früheren Solotänzers Franz Baur-Pantouiler übernahm er tanzakrobatische Teile der Inszenierung.

Vom Sport zur Bühne

Nach dem Abitur entschied sich Ferch gegen eine weitere Turnkarriere und studierte Schauspiel am Mozarteum in Salzburg. Das Studium schloss er 1987 ab. Danach folgten Bühnenengagements in Berlin, zunächst an der Freien Volksbühne, später am Schillertheater sowie am Theater des Westens.

Seinen ersten Filmauftritt hatte Ferch 1988 in Peter Schamonis Schloß Königswald. Ein breites Kinopublikum erreichte er 1997 mit Joseph Vilsmaiers Comedian Harmonists, in dem er Roman Cycowski spielte. Ein Jahr später war er als Gangster Ronnie in Lola rennt zu sehen.

Präsenz im Fernsehen

In den vergangenen Jahren arbeitete Ferch vor allem für ARD und ZDF. Zu seinen wiederkehrenden Rollen zählen der Verhörspezialist Richard Brock in Spuren des Bösen, Ermittler Simon Kessler in Nordholm und der Kunstdetektiv Allmen. Außerdem spielte er in den ZDF-Produktionen Ku'damm und Der Palast.

Schauplatz

Stadttheater, Bremerhaven Große Karte

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