Heino Ferch: Vom Bremerhavener Turnkader auf die Theaterbühne
Bevor Heino Ferch im Film bekannt wurde, trainierte der gebürtige Bremerhavener Kunstturnen und stand als Jugendlicher am Stadttheater auf der Bühne.
Heino Ferch war zunächst im Kunstturnen aktiv, bevor er Schauspieler wurde. Der 1963 in Bremerhaven geborene Darsteller begann im Alter von zehn Jahren mit dem Training. Bis 1984 gehörte er im Gerätturnen dem bundesdeutschen Kader der zweiten Bundesliga in der Deutschen Turnliga an.
Seine sportliche Ausbildung führte Ferch auch früh ans Theater. Mit 15 Jahren wirkte er im Musical Can Can am Stadttheater Bremerhaven mit. Dabei übernahm er tanzakrobatische Teile der Inszenierung unter der Leitung von Franz Baur-Pantouiler.
Studium nach dem Abitur
Nach dem Abitur 1984 entschied sich Ferch für die Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg. Drei Jahre später schloss er das Studium ab. Es folgten Engagements an Berliner Bühnen, darunter an der Freien Volksbühne, dem Schillertheater und dem Theater des Westens.
Seinen ersten Filmauftritt hatte Ferch 1988 in Peter Schamonis Schloß Königswald. Breiter bekannt wurde er 1997 als Roman Cycowski in Comedian Harmonists. Ein Jahr später spielte er den Gangster Ronnie in Lola rennt.
Viele Rollen im Fernsehen
In den vergangenen Jahren war Ferch vor allem in Produktionen von ARD und ZDF zu sehen. Er spielte unter anderem in den Reihen Spuren des Bösen, Nordholm und Allmen sowie in Serien wie Ku’damm und Der Palast. Der Rückblick auf seinen Werdegang zeigt: Den ersten Bühnenkontakt hatte der Schauspieler in seiner Geburtsstadt.
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joyn.de (recherchiert)Kommentare
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