Hautärzte informieren über Neurodermitis und Schuppenflechte

Zwei Dermatologen des Klinikums Bremen-Ost erläutern am 21. Oktober moderne Behandlungen chronisch-entzündlicher Hauterkrankungen.

Panorama 14. Oktober 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Klinikum Bremen-Ost (Archivfoto)
Klinikum Bremen-Ost (Archivfoto) | Foto: Jürgen Howaldt / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Über die Behandlung von Neurodermitis und Schuppenflechte informieren zwei Hautärzte am Mittwoch, 21. Oktober, im Haus im Park am Klinikum Bremen-Ost. Der öffentliche Vortrag beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig.

Als Referenten sind Ewa Sonnhoff und Furkan Tüten angekündigt. Beide arbeiten als Oberärzte in der Klinik für Dermatologie, Dermatochirurgie, Dermatoonkologie und Allergologie. Sie erläutern Ursachen und unterschiedliche Erscheinungsformen der beiden Hautkrankheiten. Außerdem stellen sie aktuelle Therapien vor und geben Hinweise zur Pflege gereizter Haut.

Chronische Erkrankungen

Neurodermitis und Schuppenflechte zählen zu den verbreiteten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen. Typische Beschwerden sind entzündete oder schuppige Haut und anhaltender Juckreiz. Beide Krankheiten verlaufen häufig in Schüben und gelten bislang als nicht heilbar.

Bei den Ursachen bestehen jedoch Unterschiede. Neurodermitis hat den Angaben zufolge meist einen allergischen Hintergrund. Schuppenflechte ist dagegen eine Autoimmunerkrankung. Dabei greift das Immunsystem körpereigene Strukturen an, und die Oberhaut erneuert sich deutlich schneller als üblich.

Therapie nach Diagnose

Chronisch-entzündliche Hautkrankheiten können den Alltag sowie das körperliche und psychische Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Deshalb seien eine genaue medizinische Abklärung und eine individuell abgestimmte Behandlung wichtig, erklärt Sonnhoff. Moderne Therapien könnten die Erkrankungen zwar nicht heilen, die Beschwerden aber kontrollieren.

Nach dem Vortrag können Gäste den Fachleuten Fragen stellen. Die Veranstaltung gehört zur Reihe „Gesundheit in Serie“, in der leitende Ärzte der vier Krankenhäuser des Klinikverbunds Gesundheit Nord über medizinische Themen informieren.

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