Gräfe kritisiert Entscheidungen beim Werder-Remis in Dortmund
Nach Werders spätem 2:2 beim BVB bewertet Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe mehrere umstrittene Torszenen als fehlerhaft.
Nach dem 2:2 zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen stehen mehrere Schiedsrichterentscheidungen in der Kritik. Der frühere Bundesliga-Referee Manuel Gräfe bewertete für die „Bild“ drei Torszenen der Partie. Nach seiner Einschätzung waren zwei gegebene Treffer irregulär. Zudem sei ein Tor zu Unrecht aberkannt worden.
Welche Mannschaft von den einzelnen Entscheidungen profitierte und um welche konkreten Spielszenen es ging, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch die jeweiligen Regelverstöße werden nicht näher beschrieben.
Späte Bremer Aufholjagd
Werder hatte beim damaligen Tabellenführer einen Rückstand von zwei Toren aufgeholt. Dortmund bestimmte die Begegnung über weite Strecken und hatte mehr Ballbesitz. Die Bremer mussten lange verteidigen und entwickelten zunächst nur wenig Gefahr vor dem gegnerischen Tor.
Der BVB setzte sich im weiteren Verlauf mit zwei Treffern ab. Werder blieb jedoch im Spiel und schlug in der Schlussphase zweimal zu. Mit dem 2:2 sicherten sich die Bremer noch einen Punkt. Dortmund gab dagegen erstmals in dieser Bundesliga-Saison Zähler ab.
Entscheidungen sorgen für Frust
Die nachträgliche Beurteilung Gräfes verschärft die Debatte über den Spielverlauf. Seine Aussage legt nahe, dass nicht nur eine einzelne Situation strittig war. Eine ausführliche Begründung seiner Einschätzung liegt in der Meldung allerdings nicht vor. Daher lässt sich nicht abschließend beurteilen, welchen Einfluss die beanstandeten Entscheidungen auf das Ergebnis hatten.
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