Werder schockt den BVB spät – Kovac kritisiert Schiedsrichter
Werder Bremen holt in Dortmund einen 0:2-Rückstand auf. Nach dem 2:2 sorgt eine Schiedsrichterentscheidung für Ärger bei BVB-Trainer Niko Kovac.
Werder Bremen hat Borussia Dortmund mit einer späten Aufholjagd zwei Punkte abgenommen. Die Bremer machten beim damaligen Bundesliga-Tabellenführer einen 0:2-Rückstand wett und erreichten noch ein 2:2. Für den BVB waren es die ersten Punktverluste der Saison.
Dortmund hatte lange wie der sichere Sieger ausgesehen. In der Schlussphase kippte die Partie jedoch binnen weniger Minuten. Ludovit Reis erzielte zunächst den Anschlusstreffer für Werder. In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Niclas Füllkrug gegen seinen früheren Verein zum Ausgleich.
Kovac kritisiert Pfiff
Nach dem Spiel richtete sich der Ärger von Dortmunds Trainer Niko Kovac auch gegen den Schiedsrichter. Eine umstrittene Entscheidung brachte den BVB-Coach besonders auf. Welche konkrete Szene er beanstandete und wie er den Pfiff regeltechnisch bewertete, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Im Zusammenhang mit Füllkrug bezeichnete Kovac den körperlich robusten Angreifer als „Stier“. Der Dortmunder Frust wurde durch den Verlauf der Partie verstärkt: Der Vorsprung ging in einer turbulenten Schlussphase verloren, nachdem der BVB zuvor vier Ligaspiele nacheinander gewonnen hatte.
Mehrere Szenen umstritten
Auch der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Manuel Gräfe übte Kritik an der Spielleitung. Nach seiner Einschätzung waren zwei anerkannte Treffer irregulär. Zudem sei ein Tor zu Unrecht aberkannt worden. Aus den verfügbaren Informationen geht allerdings nicht hervor, welche Mannschaft in den einzelnen Situationen jeweils benachteiligt oder begünstigt wurde.
Werder nahm damit nach einem kaum noch erwarteten Comeback einen Punkt aus Dortmund mit. Der BVB verpasste es dagegen, seinen Vorsprung über die Zeit zu bringen und die Tabellenführung abzusichern.
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