Panorama

Gesamtschule Mitte wird vierte UNESCO-Projektschule im Land

Die Gesamtschule Bremen-Mitte gehört nun zum UNESCO-Schulnetzwerk. Die Anerkennung würdigt ihr Engagement für Demokratie, Menschenrechte und Nachhaltigkeit.

11. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
UNESCO-Projektschule (Logo)
UNESCO-Projektschule (Logo) | Foto: Mouagip / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Die Gesamtschule Bremen-Mitte ist als UNESCO-Projektschule anerkannt worden. Die Urkunde erhielt die Schule am 11. September bei einer Feier. Vorausgegangen war ein mehrjähriges Bewerbungs- und Auswahlverfahren.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte nahm an einer Diskussionsrunde teil. Er würdigte die Projekte der Schule, die über den Unterricht hinausreichten und Jugendlichen Möglichkeiten zur Mitgestaltung eröffneten.

Vierte Schule im Land

Die Gesamtschule Mitte ist die vierte UNESCO-Projektschule im Land Bremen. Bereits zum Netzwerk gehören die Kaufmännischen Lehranstalten Bremerhaven, die Wilhelm-Kaisen-Oberschule und die Oberschule an der Lerchenstraße in Bremen.

UNESCO-Projektschulen beschäftigen sich im Unterricht und im Schulleben unter anderem mit Frieden, Menschenrechten, Demokratie, kultureller Vielfalt und nachhaltiger Entwicklung. Weltweit umfasst das Netzwerk nach Angaben des Senats rund 12.000 Schulen.

Projekte zu Demokratie und Klima

An der Gesamtschule Mitte bestehen seit Jahren Projekte zu diesen Themen. Seit 13 Jahren arbeitet die Schule mit einer Partnerschule in Kenia zusammen; dazu gehören auch Schüleraustausche. Zudem gibt es eine Verbindung zu einer Schule in Bremens ukrainischer Partnerregion Odesa.

Im Projekt „Helping Hands“ engagieren sich Schülerinnen und Schüler außerhalb des Schulalltags sozial. Ein eigener Demokratietag soll die politische Bildung stärken. Gemeinsam mit dem Umweltverband BUND setzt die Schule außerdem das Klimaanpassungsprojekt „Ideen gegen den Hitzestress“ um.

Orte

Mitte

Teilen

Kommentare

Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.

Den ersten Kommentar schreiben

Mit dem Absenden werden Name, Kommentar und Zeitpunkt öffentlich angezeigt. E-Mail-Adresse und IP-Adresse bleiben intern; die IP-Adresse wird nach 30 Tagen gelöscht.

Verwandte Artikel