Gesamtschule Mitte wird vierte UNESCO-Projektschule im Land
Die Gesamtschule Bremen-Mitte gehört nun zum UNESCO-Schulnetzwerk. Die Anerkennung würdigt ihr Engagement für Demokratie, Menschenrechte und Nachhaltigkeit.
Die Gesamtschule Bremen-Mitte ist als UNESCO-Projektschule anerkannt worden. Die Urkunde erhielt die Schule am 11. September bei einer Feier. Vorausgegangen war ein mehrjähriges Bewerbungs- und Auswahlverfahren.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte nahm an einer Diskussionsrunde teil. Er würdigte die Projekte der Schule, die über den Unterricht hinausreichten und Jugendlichen Möglichkeiten zur Mitgestaltung eröffneten.
Vierte Schule im Land
Die Gesamtschule Mitte ist die vierte UNESCO-Projektschule im Land Bremen. Bereits zum Netzwerk gehören die Kaufmännischen Lehranstalten Bremerhaven, die Wilhelm-Kaisen-Oberschule und die Oberschule an der Lerchenstraße in Bremen.
UNESCO-Projektschulen beschäftigen sich im Unterricht und im Schulleben unter anderem mit Frieden, Menschenrechten, Demokratie, kultureller Vielfalt und nachhaltiger Entwicklung. Weltweit umfasst das Netzwerk nach Angaben des Senats rund 12.000 Schulen.
Projekte zu Demokratie und Klima
An der Gesamtschule Mitte bestehen seit Jahren Projekte zu diesen Themen. Seit 13 Jahren arbeitet die Schule mit einer Partnerschule in Kenia zusammen; dazu gehören auch Schüleraustausche. Zudem gibt es eine Verbindung zu einer Schule in Bremens ukrainischer Partnerregion Odesa.
Im Projekt „Helping Hands“ engagieren sich Schülerinnen und Schüler außerhalb des Schulalltags sozial. Ein eigener Demokratietag soll die politische Bildung stärken. Gemeinsam mit dem Umweltverband BUND setzt die Schule außerdem das Klimaanpassungsprojekt „Ideen gegen den Hitzestress“ um.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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