Füllkrug rettet Werder erneut – und zieht klare Grenze

Niclas Füllkrug erzielt beim 2:2 gegen Paderborn beide Bremer Tore. Fragen zu einer möglichen Rückkehr ins Nationalteam weist er zurück.

Sport 17. Oktober 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Niclas Füllkrug (Archivfoto)
Niclas Füllkrug (Archivfoto) | Foto: Silesia711 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Niclas Füllkrug hat Werder Bremen mit zwei Treffern zum 2:2 gegen den SC Paderborn geführt. Nach dem Bundesliga-Spiel wollte der 33-Jährige jedoch nicht erneut über eine mögliche Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft sprechen.

Im Interview mit DAZN bat der Stürmer darum, seine wiederholt geäußerte Haltung zu respektieren. Er habe bereits oft gesagt, dass er sich zu diesem Thema nicht äußern wolle. Grundsätzlich fände er ein Comeback zwar erfreulich, eine weitere öffentliche Debatte darüber lehne er aber ab.

Sechs Tore in fünf Spielen

Gegen Paderborn geriet Werder zunächst mit 0:2 in Rückstand. Füllkrug verkürzte in der 59. Minute und verwandelte sechs Minuten später einen Handelfmeter zum Ausgleich. Damit kommt der Mittelstürmer auf sechs Tore in den vergangenen fünf Partien. Für Bremen war es das dritte Spiel in Serie, in dem die Mannschaft einen Zwei-Tore-Rückstand noch aufholte.

Trainer Daniel Thioune würdigte nach der Partie nicht nur die Trefferquote des Angreifers. Füllkrug übernehme auch innerhalb der Mannschaft Verantwortung, treibe seine Mitspieler an und investiere im Training zusätzliche Arbeit. Thioune bezeichnete diese Einstellung als besonders beeindruckend.

Rückkehr mit Wirkung

Füllkrug spielt inzwischen zum dritten Mal in seiner Karriere für Werder. Zuvor war er für West Ham United und die AC Mailand aktiv. Seine Stationen im Ausland verliefen sportlich enttäuschend. Nach der Rückkehr nach Bremen entwickelte er sich dagegen schnell wieder zu einem entscheidenden Spieler.

Thioune räumte ein, dass ein derart starker Einstand kaum vorhersehbar gewesen sei. Füllkrugs aktuelle Serie unterstreicht seine sportliche Bedeutung für Werder: Bereits in den vier Ligapartien vor der Begegnung mit Paderborn hatte er jeweils getroffen.

Originalquelle

Nordsee-Zeitung

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