Politik

Fridays for Future setzt Altes Rathaus unter Wasser

Mit einem Rasensprenger vor dem Alten Rathaus hat Fridays for Future Oldenburg mehr Klimaanpassung und verbindliche Konzepte vor der Kommunalwahl gefordert.

17. August 2026, 11:56 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Fridays for Future (Archivfoto)
Fridays for Future (Archivfoto) | Foto: FridaysForFuture Deutschland / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Fridays for Future Oldenburg hat am Freitagnachmittag vor dem Alten Rathaus mit einer Wasseraktion auf aus Sicht der Gruppe unzureichende Klimapolitik aufmerksam gemacht. Nach Polizeiangaben beteiligten sich 15 Menschen an dem Protest.

Die Aktivistinnen und Aktivisten richteten einen Rasensprenger auf das Gebäude, verteilten Flyer und legten Transparente aus. Das Rathaus wurde dabei nur für wenige Minuten mit Wasser besprüht.

Forderungen vor der Wahl

Die Ortsgruppe fordert die Parteien, die für den Stadtrat kandidieren, sowie die Bewerberinnen und Bewerber für das Oberbürgermeisteramt auf, Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel vorzulegen. Nach Darstellung der Gruppe ist Oldenburg auf dessen Folgen nicht ausreichend vorbereitet.

Die Aktion stand auch im Zusammenhang mit der Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl am 13. September. Fridays for Future verlangt zudem ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz. Ziel müsse es sein, die Voraussetzungen für ein klimaneutrales Oldenburg bis 2035 zu schaffen.

Wasser als Symbol

Mit dem Sprenger sollte die Bedeutung des Umgangs mit Wasser und die Notwendigkeit von Klimaanpassung verdeutlicht werden. Die Bezeichnung, das Rathaus zu „sprengen“, verwendete die Gruppe dabei im übertragenen Sinn.

Schauplatz

Altes Rathaus, Oldenburg

Orte

Oldenburg

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