Politik

Forsa-Umfrage: SPD in Mecklenburg-Vorpommern näher an AfD

Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl bleibt die AfD laut Forsa vorn. Die SPD gewinnt deutlich hinzu, während eine Mehrheitsbildung schwierig werden könnte.

02. September 2026, 00:01 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Mecklenburg-Vorpommern (Logo)
Mecklenburg-Vorpommern (Logo) | Foto: Wikimedia Commons, gemeinfrei

Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September bleibt die AfD in einer Forsa-Umfrage stärkste Kraft. Sie kommt unverändert auf 37 Prozent. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erreicht 28 Prozent und hat ihren Abstand zur AfD seit Februar um fünf Prozentpunkte verkürzt.

Für die Erhebung im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ wurden vom 21. bis 27. August 1.047 Wahlberechtigte befragt. Umfragen bilden Stimmungen ab und sind keine Wahlprognosen.

Linke vor CDU

Die Linke käme laut Forsa auf elf Prozent und wäre damit drittstärkste Partei. Die CDU verliert gegenüber Februar drei Punkte und erreicht zehn Prozent. Die Grünen legen um einen Punkt auf fünf Prozent zu und würden damit erneut in den Landtag einziehen. Das BSW liegt bei vier Prozent und bliebe unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die FDP wird in der Erhebung nicht einzeln ausgewiesen, sondern den sonstigen Parteien zugerechnet.

Mehrheiten offen

Die Zahlen lassen eine komplizierte Regierungsbildung erwarten. Rechnerisch wäre eine Mehrheit aus AfD und CDU möglich, doch die CDU schließt ein solches Bündnis bislang aus. Eine Mehrheit hätten auch SPD, Linke und CDU. Allerdings besteht bei der CDU ein Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der Linken.

Der Rostocker Politikwissenschaftler Jan Müller hält deshalb auch eine Minderheitsregierung für möglich. Eine Regierung ohne eigene parlamentarische Mehrheit benötigt für einzelne Vorhaben verlässliche Absprachen mit anderen Fraktionen.

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