INSA-Umfrage: CDU knapp vor SPD, AfD auf Platz drei
In einer neuen INSA-Umfrage liegt die CDU in Bremen bei 21 Prozent vor der SPD. Die AfD erreicht 17 Prozent und läge vor Grünen und Linken.
Die CDU liegt in einer aktuellen INSA-Umfrage zur Bremischen Bürgerschaft knapp vor der SPD. Die CDU erreicht 21 Prozent, die SPD 20 Prozent. Der Abstand von einem Prozentpunkt liegt allerdings innerhalb der üblichen Fehlertoleranz von rund zwei bis drei Prozentpunkten.
Die AfD kommt auf 17 Prozent und wäre damit drittstärkste Kraft. Bei der Bürgerschaftswahl 2023 war sie nicht angetreten. Grüne und Linke folgen in der Umfrage mit 15 beziehungsweise 14 Prozent.
Deutliche Verluste für SPD
Verglichen mit der Wahl 2023 verliert die SPD laut Umfrage 9,8 Prozentpunkte. Die CDU läge 5,2 Punkte unter ihrem damaligen Ergebnis. Grüne und Linke würden jeweils um 3,1 Punkte zulegen.
Die FDP erreicht vier Prozent und verfehlt damit landesweit die Fünf-Prozent-Marke. Bündnis Deutschland und das Bündnis Sahra Wagenknecht werden jeweils mit drei Prozent ausgewiesen. Für die FDP entspricht dies einem Minus von 1,1 Punkten, Bündnis Deutschland verliert 6,4 Punkte. Das BSW war 2023 noch nicht angetreten.
Zwei Wahlbereiche entscheidend
Für den Einzug in die Bremische Bürgerschaft gilt eine Besonderheit: Parteien können auch dann Mandate erhalten, wenn sie die Fünf-Prozent-Hürde nur in einem der beiden Wahlbereiche Bremen oder Bremerhaven überschreiten. Ob FDP, Bündnis Deutschland oder BSW in einem Wahlbereich ausreichend Stimmen erreichen könnten, lässt sich aus den vorliegenden Umfragewerten nicht ableiten.
Die nächste reguläre Bürgerschaftswahl ist für den 30. Mai 2027 vorgesehen. Umfragen bilden eine aktuelle Stimmungslage ab und sind keine Wahlprognose. Würden die kleineren Parteien nicht ins Parlament einziehen, hätte die derzeitige Koalition aus SPD, Grünen und Linken nach diesen Werten weiterhin eine rechnerische Sitzmehrheit.
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jungefreiheit.de (recherchiert)Kommentare
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