Festnahmen und Schäden nach Gen-Z-Demo in Bremen
Nach einer Demonstration mit 2.800 Teilnehmenden kam es in Bremen zu Angriffen auf Polizisten, Sachschäden und mehreren Festnahmen.
Nach einer Demonstration der Initiative „Gen Z regelt“ ist es am Sonnabend in der Bremer Innenstadt zu Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden mehrere Menschen festgenommen. Ein Polizist erlitt leichte Verletzungen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.
An dem Protest beteiligten sich laut Polizei rund 2.800 Menschen. Die Kundgebung begann auf dem Domshof und führte über die Weser zurück zum Ausgangspunkt. Die Teilnehmenden forderten unter anderem höhere Investitionen in Bildung und Gesundheit sowie bezahlbare Lebenshaltungskosten. Zudem richtete sich der Protest gegen Aufrüstung und eine mögliche Wehrpflicht.
Pyrotechnik und Flaschenwürfe
Während des Aufzugs wurden mehrfach Böller und andere Pyrotechnik gezündet. Die Polizei forderte die Beteiligten per Durchsage auf, dies zu unterlassen. Nach der Rückkehr zum Domshof warfen einzelne Personen Flaschen und Böller in Richtung der Einsatzkräfte. Polizisten gingen daraufhin in die Versammlung und nahmen unter anderem eine Person fest, die Pyrotechnik gezündet haben soll.
Die Polizei drohte zeitweise mit der Auflösung der Versammlung und forderte Demonstrierende zum Verlassen des Platzes auf. An der Domsheide wurden Wasserwerfer bereitgestellt. In der Innenstadt brannte eine Mülltonne, außerdem wurden Fahrräder und andere Gegenstände auf Straßen gezogen.
Polizeieinsatz im Viertel
Nach dem Ende der Kundgebung zog eine größere Gruppe in Richtung Ostertorviertel. Dabei wurden nach Polizeiangaben mehrere Autos beschädigt und weitere Böller geworfen. Die Bereitschaftspolizei verlagerte daraufhin Kräfte in den Bereich zwischen Sielwall und Ziegenmarkt. Später beruhigte sich die Lage.
Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein. Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an. Die Organisatoren hatten sich vor der Demonstration von Gewalt distanziert und kündigten eine weitere Kundgebung im November an.
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butenunbinnen.de (recherchiert)Kommentare
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