Fernfahrer diskutieren über Medikamente und Fahrtüchtigkeit
Beim Fernfahrerstammtisch an der A1 ging es um Risiken durch Medikamente, Alkohol und Drogen am Steuer.
Beim 234. Fernfahrerstammtisch der Polizeidirektion Lüneburg haben sich 30 Teilnehmende mit den Folgen von Medikamenten, Alkohol und Drogen für die Fahrtüchtigkeit beschäftigt. Die Veranstaltung fand am Mittwochabend an der Rastanlage Ostetal Süd an der Autobahn 1 statt.
Referent war Polizeioberkommissar Alexander Plümpe von der Autobahnpolizei Sittensen. Er erläuterte, dass Fahrende selbst einschätzen müssen, ob sie nach der Einnahme von Medikamenten ein Fahrzeug noch sicher führen können. Wer trotz einer Beeinträchtigung fährt, kann je nach Fall eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat begehen.
Nebenwirkungen im Blick
Im Mittelpunkt standen Fragen zu verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Mitteln, etwa bei Erkältungen, Schmerzen, Bluthochdruck oder Diabetes. Auch alkoholhaltige Medikamente sowie die ärztliche Aufklärung über mögliche Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit wurden thematisiert.
Medikamente können nach Angaben der Polizei Beschwerden lindern und damit die Teilnahme am Straßenverkehr ermöglichen. Nebenwirkungen, eine falsche Einnahme oder die Umstellung einer Behandlung könnten jedoch Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Besonders in der Einstell- oder Umstellungsphase seien Leistungseinbußen möglich, die nach Darstellung des Referenten einer Alkoholisierung von mehr als 0,5 Promille entsprechen können.
Nächster Termin im Oktober
Zum Abschluss berichtete Plümpe aus Fällen der Autobahnpolizei, in denen Medikamente, Alkohol oder Drogen das Fahrverhalten beeinflusst hatten. Der nächste Fernfahrerstammtisch ist für den 7. Oktober an der Rastanlage Ostetal in Fahrtrichtung Hamburg geplant. Thema soll der Zoll sein.
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Polizei RotenburgKommentare
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