Verkehr

Fernfahrer diskutieren über Medikamente und Fahrtüchtigkeit

Beim Fernfahrerstammtisch an der A1 ging es um Risiken durch Medikamente, Alkohol und Drogen am Steuer.

07. September 2026, 11:22 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Beim 234. Fernfahrerstammtisch der Polizeidirektion Lüneburg haben sich 30 Teilnehmende mit den Folgen von Medikamenten, Alkohol und Drogen für die Fahrtüchtigkeit beschäftigt. Die Veranstaltung fand am Mittwochabend an der Rastanlage Ostetal Süd an der Autobahn 1 statt.

Referent war Polizeioberkommissar Alexander Plümpe von der Autobahnpolizei Sittensen. Er erläuterte, dass Fahrende selbst einschätzen müssen, ob sie nach der Einnahme von Medikamenten ein Fahrzeug noch sicher führen können. Wer trotz einer Beeinträchtigung fährt, kann je nach Fall eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat begehen.

Nebenwirkungen im Blick

Im Mittelpunkt standen Fragen zu verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Mitteln, etwa bei Erkältungen, Schmerzen, Bluthochdruck oder Diabetes. Auch alkoholhaltige Medikamente sowie die ärztliche Aufklärung über mögliche Einschränkungen der Fahrtüchtigkeit wurden thematisiert.

Medikamente können nach Angaben der Polizei Beschwerden lindern und damit die Teilnahme am Straßenverkehr ermöglichen. Nebenwirkungen, eine falsche Einnahme oder die Umstellung einer Behandlung könnten jedoch Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Besonders in der Einstell- oder Umstellungsphase seien Leistungseinbußen möglich, die nach Darstellung des Referenten einer Alkoholisierung von mehr als 0,5 Promille entsprechen können.

Nächster Termin im Oktober

Zum Abschluss berichtete Plümpe aus Fällen der Autobahnpolizei, in denen Medikamente, Alkohol oder Drogen das Fahrverhalten beeinflusst hatten. Der nächste Fernfahrerstammtisch ist für den 7. Oktober an der Rastanlage Ostetal in Fahrtrichtung Hamburg geplant. Thema soll der Zoll sein.

Schauplatz

Rastanlage Ostetal (Süd), BAB

Originalquelle

Polizei Rotenburg

Teilen

Kommentare

Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.

Den ersten Kommentar schreiben

Mit dem Absenden werden Name, Kommentar und Zeitpunkt öffentlich angezeigt. E-Mail-Adresse und IP-Adresse bleiben intern; die IP-Adresse wird nach 30 Tagen gelöscht.

Verwandte Artikel