Fahnenbänder zum dreifachen Bundeswehr-Jubiläum in Oldenburg
Mit einem öffentlichen Appell auf dem Schlossplatz hat Oldenburg 70 Jahre Bundeswehrstandort, 70 Jahre 1. Panzerdivision und zehn Jahre Patenschaft gewürdigt.
Oldenburg hat das 70-jährige Bestehen des Bundeswehrstandorts und der 1. Panzerdivision sowie zehn Jahre Patenschaft zwischen Stadt und Division gefeiert. Bei einem öffentlichen Appell auf dem Schlossplatz erhielten die 1. Panzerdivision und das Sicherungsbataillon 1 neue Fahnenbänder.
Das Fahnenband des Landes Niedersachsen gilt als höchste Auszeichnung, die die Landesregierung an militärische Verbände vergibt. Ministerpräsident Olaf Lies befestigte es an der Truppenfahne der Division. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Divisionskommandeur Generalmajor Alexander Krone übergaben dem Sicherungsbataillon 1 sein Fahnenband und einen neuen Namensring. Der Verband war im April 2026 umbenannt worden.
Appell auf dem Schlossplatz
An dem Zeremoniell nahmen Abordnungen der Divisionstruppen sowie das Heeresmusikkorps Hannover teil. Die Einheiten der 1. Panzerdivision sind in sieben Bundesländern und in den Niederlanden stationiert. Lies, Krogmann, Generalleutnant Heico Hübner und Krone schritten zu Beginn die Front ab.
Hübner, stellvertretender Inspekteur des Heeres, verwies auf die Rolle der Division in der Landes- und Bündnisverteidigung. Krogmann würdigte die langjährige Verbindung zwischen Stadt und Bundeswehr. Lies betonte die Bedeutung der Verteidigungsfähigkeit angesichts aktueller Sicherheitsbedrohungen.
Standort seit 1956
Die Bundeswehr ist seit September 1956 in Oldenburg vertreten. Heute ist die Henning-von-Tresckow-Kaserne der einzige verbliebene Militärstandort der Stadt. Dort sind seit Dezember 2015 der Stab und die Stabs-/Fernmeldekompanie der 1. Panzerdivision untergebracht.
Die gegenwärtige Patenschaft wurde am 15. Juni 2016 vereinbart. Den Abschluss des Festakts bildete eine Serenade des Heeresmusikkorps Hannover.
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Stadt OldenburgKommentare
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