Einheitsfest in Bremen: Drohnenverbot und strenge Sicherheitsregeln

Zum Einheitsfest gelten in Bremen zeitweise Flugverbote. Waffen, Messer, Glasflaschen, Fahrräder und E-Scooter sind auf dem Festgelände untersagt.

Polizei 28. September 2026, 09:47 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Tag der Deutschen Einheit (Archivfoto)
Tag der Deutschen Einheit (Archivfoto) | Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1990-1003-400 / Grimm, Peer / CC-BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de

Für das Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit gelten vom 2. bis 4. Oktober in Bremen umfangreiche Sicherheitsvorgaben. Auf dem Veranstaltungsgelände sind unter anderem Waffen, Messer, gefährliche Gegenstände und Glasbehälter verboten. Auch Fahrräder, E-Scooter und andere elektrische Kleinstfahrzeuge dürfen nicht mitgebracht werden.

Das Festareal reicht von der Innenstadt über Domshof, Schlachte und Osterdeich bis zum Weserstadion und zur Überseeinsel. Bis zu 450.000 Gäste werden während der drei Veranstaltungstage erwartet. Die Polizei ist im gesamten Bereich präsent und bereitet ihren bislang größten Einsatz in Bremen vor.

Flugverbote über dem Fest

Über dem Veranstaltungsgelände wird der Luftverkehr zeitweise gesperrt. Das Verbot gilt am 2. Oktober von 15 Uhr bis zum folgenden Morgen um 2 Uhr, am 3. Oktober von 8 Uhr bis zum 4. Oktober um 1 Uhr sowie am 4. Oktober von 9 bis 23 Uhr.

Betroffen sind auch Flugmodelle und private Drohnen. Ausnahmen bestehen unter anderem für behördliche Einsätze und ausdrücklich genehmigte Flüge. Die Polizei selbst will Drohnen zur Gefahrenabwehr und zur Verfolgung von Straftaten einsetzen.

Anlaufstellen und Hotline

Hilfe bieten neben dem Polizeikommissariat Mitte und dem Revier Steintor eine mobile Wache am Osterdeich auf Höhe des Sielwalls sowie die Stadionwache am Weserstadion. Der Veranstalter schaltet an allen drei Tagen jeweils von 8 bis 18 Uhr ein Bürgertelefon unter 0421 361 83373.

Wegen erwarteter Verkehrsbehinderungen empfiehlt die Polizei, sich vor der Anreise über aktuelle Einschränkungen zu informieren. Besucher sollten außerdem nur benötigtes Bargeld und Karten mitnehmen, Taschen geschlossen halten und Wertsachen eng am Körper tragen. Bei akuten Gefahren oder Straftaten gilt der Notruf 110.

Originalquelle

Polizei Bremen

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