DAVA-Kandidat Castur fordert schnellere Entscheidungen in Oldenburg
Yakup Castur tritt 2026 für DAVA Niedersachsen bei der Oldenburger OB-Wahl an. Er will Verwaltungsvorgänge beschleunigen, Finanzen prüfen und Beteiligung stärken.
Yakup Castur will bei der Oberbürgermeisterwahl 2026 in Oldenburg für DAVA Niedersachsen antreten. Der Kandidat setzt auf kürzere Entscheidungswege in der Verwaltung, eine Prüfung der städtischen Finanzen und mehr Beteiligung der Stadtgesellschaft.
Castur kritisiert, dass Bürokratie und langwierige Abläufe Bürgern sowie Unternehmen das Handeln erschwerten. Im Fall eines Wahlsiegs wolle er sich zunächst einen Überblick über den Haushalt, bereits laufende Großvorhaben und bestehende Verpflichtungen der Stadt verschaffen.
Finanzen zuerst prüfen
Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme will Castur nach eigenen Angaben Prioritäten festlegen. Zudem plant er Gespräche mit Vereinen, Verbänden und weiteren Institutionen. Entscheidungen müssten aus seiner Sicht verständlich begründet werden und dürften einzelne Bevölkerungsgruppen nicht ausschließen.
Jüngere stärker berücksichtigen
Besonderes Gewicht legt Castur auf die Folgen kommunalpolitischer Beschlüsse für jüngere Menschen. Entscheidungen der Gegenwart wirkten nach seiner Auffassung langfristig und müssten deshalb deren Interessen stärker einbeziehen.
Weitere Schwerpunkte seiner Kandidatur sind Sicherheit, Familien und wirtschaftliche Entwicklung. Castur will die Bedingungen für Unternehmen und Gewerbetreibende verbessern. Oldenburg bezeichnet er als lebenswerte, vielfältige und zugleich herausfordernde Stadt.
Orte
Originalquelle
Oldenburger OnlinezeitungKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.