Container stürzt an Bremerhavener Stromkaje auf Bunkerboot
Ein mit Stahlplatten beladener Container ist bei Verladearbeiten auf ein Bunkerboot gefallen. Verletzt wurde niemand, Gefahrgut trat nicht aus.
Bei Verladearbeiten an der Stromkaje in Bremerhaven ist am Sonntagnachmittag ein Container auf ein dort liegendes Bunkerboot gestürzt. Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Gefahrgut trat nach Angaben der Polizei ebenfalls nicht aus.
Der Vorfall ereignete sich am 1. November gegen 16.35 Uhr. Der Container war mit Stahlplatten beladen und wurde durch den Sturz beschädigt. Einsatzkräfte bargen ihn anschließend und setzten ihn auf der Pier ab.
Bunkerboot darf nicht auslaufen
Auch das Bunkerboot, das der Versorgung anderer Schiffe mit Treibstoff dient, trug Schäden davon. Die Behörden verhängten deshalb ein Auslaufverbot. Unter Begleitung eines Lotsen wurde das Boot von der Stromkaje zum Kaiserhafen gebracht.
Das an der Verladung beteiligte Containerschiff blieb laut Polizei unbeschädigt. Angaben zur Höhe des Schadens an dem Container und dem Bunkerboot machte die Polizei nicht.
Verfahren gegen Fahrer
Gegen den verantwortlichen Fahrer der Verladebrücke wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Eine Verladebrücke ist eine große Krananlage, mit der Container zwischen Schiff und Kai bewegt werden.
Die Ermittler prüfen nun den genauen Ablauf und die weiteren Umstände des Unfalls. Dazu gehört die Frage, wie der mit Stahlplatten beladene Container während des Umschlags abstürzen konnte.
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presseportal.de (recherchiert)Kommentare
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