Bündnis Deutschland in Bremen will wieder „Bürger in Wut“ heißen
Der Bremer Landesverband will sich vom Bundesverband Bündnis Deutschland lösen und zur früheren Bezeichnung „Bürger in Wut“ zurückkehren.
Der Bremer Landesverband von Bündnis Deutschland will künftig wieder unter dem Namen „Bürger in Wut“ antreten. Der Bundesparteitag in Iserlohn hat nach Angaben des Landesvorsitzenden Jan Timke mit einer Satzungsänderung den formalen Weg für die Trennung freigemacht. Demnach stimmten 85 Prozent der Delegierten dafür.
Die Umbenennung soll bis zum Ende der parlamentarischen Sommerpause erfolgen. Timke will die Fraktion am Montag über den Beschluss informieren. Bei der Bürgerschaftswahl im kommenden Mai will die Partei wieder als eigenständige „Bürger in Wut“ kandidieren.
Rückkehr zum alten Namen
„Bürger in Wut“ war vor drei Jahren mit Bündnis Deutschland fusioniert. In der Folge trat der Bremer Landesverband unter dem Namen der Bundespartei auf. Nun soll dieser Schritt rückgängig gemacht werden.
Nach Timkes Angaben ist trotz der organisatorischen Trennung eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Bündnis Deutschland vereinbart. Die Bremer Partei erhofft sich von der Rückkehr zum früheren Namen bessere Aussichten bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft.
Wiedereinzug offen
Bei der vergangenen Bürgerschaftswahl erzielte „Bürger in Wut“ 9,4 Prozent der Stimmen. Aktuelle Umfragen sehen den Landesverband dagegen in einer Lage, in der der erneute Einzug ins Parlament nicht sicher ist. Auch die AfD konkurriert um Stimmen im rechten politischen Spektrum.
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butenunbinnen.de (recherchiert)Kommentare
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