BSW fordert Stopp der Einschnitte bei Bremer Kliniken

Die Partei wendet sich gegen geplante Verlagerungen bei Gesundheit Nord und verlangt den Erhalt der Versorgung in Bremen-Ost und Links der Weser.

Politik 24. Oktober 2026, 10:19 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
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Logo: Bündnis Sahra Wagenknecht | Foto: BSW, gemeinfrei

Das BSW Bremen fordert den Senat auf, die geplanten Einschnitte beim kommunalen Klinikverbund Gesundheit Nord (GeNo) zu stoppen. Die Partei verlangt, die Krankenhausversorgung in Bremen-Ost und Links der Weser zu erhalten sowie betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen.

Nach Angaben des BSW sehen bekannt gewordene Pläne vor, am Klinikum Bremen-Ost künftig keine körperlichen Erkrankungen mehr zu behandeln. Die dafür zuständigen Abteilungen sollen demnach an die Standorte Bremen-Mitte und Bremen-Nord wechseln. Zudem seien rund 500 Stellen vom Abbau betroffen. Eine Stellungnahme des Senats oder der GeNo zu diesen Angaben liegt in der Mitteilung nicht vor.

Versorgung vor Verlagerung

Das BSW befürchtet durch die Neuordnung längere Wege für Patientinnen und Patienten sowie eine stärkere Belastung der verbleibenden Krankenhäuser. Landesvorsitzender Christopher Schulze kritisiert, nach der geplanten Schließung des Klinikums Links der Weser werde nun auch der Standort Bremen-Ost erheblich verkleinert.

Die Partei unterstützt nach eigenen Angaben das Volksbegehren zum Erhalt des Klinikums Links der Weser. Für dieses Anliegen hätten mehr als 20.000 Menschen unterschrieben. Das BSW wendet sich insbesondere gegen eine stärkere Konzentration medizinischer Leistungen am Klinikum Bremen-Mitte.

Prüfung der Strukturen

Landesvorsitzender Alper Iseri fordert eine grundlegende Überprüfung der Verwaltungsstrukturen innerhalb der GeNo. Er kritisiert einen aus seiner Sicht zu hohen bürokratischen Aufwand und politische Einflussnahme. Außerdem verweist er auf die bereits angespannte Verkehrs- und Parkplatzsituation am Klinikum Bremen-Mitte.

Vor Entscheidungen über einzelne Standorte müsse der Senat nach Forderung der Partei belegen, dass an den verbleibenden Kliniken genügend Betten, Personal und Kapazitäten für Notfälle vorhanden sind. Darüber hinaus verlangt das BSW eine langfristig gesicherte Krankenhausfinanzierung und stärkeren Einsatz Bremens für eine ausreichende Finanzierung durch den Bund.

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BSW Bremen

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