BSW Bremen fordert Entlastung nach swb-Preiserhöhung

Die Partei verlangt eine genaue Aufschlüsselung der ab 2027 höheren Energiepreise. Für einen Beispielhaushalt errechnet sie fast 600 Euro Mehrkosten.

Panorama 06. November 2026, 06:56 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
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Logo: Bündnis Sahra Wagenknecht | Foto: BSW, gemeinfrei

Das BSW Bremen fordert Konsequenzen aus den angekündigten Strom- und Gaspreiserhöhungen des Energieversorgers swb. Das Unternehmen solle die einzelnen Ursachen der Aufschläge verständlich darstellen. Vom Bremer Senat verlangt die Partei, sich auf Bundesebene für niedrigere staatliche Belastungen der Energiepreise einzusetzen.

Nach Berechnungen des BSW müsste ein Bremer Haushalt in der Grundversorgung mit einem Jahresverbrauch von 2.000 Kilowattstunden Strom und 18.000 Kilowattstunden Gas künftig fast 600 Euro mehr pro Jahr bezahlen. Das entspreche annähernd 50 Euro im Monat. Grundlage der Rechnung sind die neuen Verbrauchs- und Grundpreise, die swb zum 1. Januar 2027 einführen will.

Kosten genauer aufschlüsseln

swb begründet die Erhöhungen mit gestiegenen Beschaffungskosten an den Energiemärkten, höheren Netzentgelten und zusätzlichen staatlich bestimmten Belastungen beim Strom. Das BSW verlangt eine Gegenüberstellung der bisherigen und künftigen Preisbestandteile. Daraus solle hervorgehen, welchen Anteil Einkauf, Netznutzung sowie Steuern, Abgaben und Umlagen an der Erhöhung haben.

Außerdem solle der Versorger nach Ansicht der Partei darlegen, welche Möglichkeiten zur Begrenzung des Preisanstiegs geprüft wurden. Betroffene Kunden sollten gezielt auf geeignete günstigere Tarife hingewiesen werden.

Hilfen bei Zahlungsproblemen

Auf bundespolitischer Ebene fordert das BSW niedrigere Stromsteuern für Privathaushalte, die Abschaffung des CO₂-Preises und eine Finanzierung des Netzausbaus aus öffentlichen Mitteln. Staatliche Entlastungen müssten nach Auffassung der Partei vollständig an Verbraucher weitergegeben werden.

Für Haushalte, die höhere Abschläge nicht bezahlen können, schlägt das BSW frühzeitige Beratung, tragbare Ratenzahlungen und Härtefallhilfen vor. Senat und Versorger sollten gemeinsam verhindern, dass finanzielle Schwierigkeiten zum Verlust der Energieversorgung führen.

Originalquelle

BSW Bremen
Bündnis Sahra Wagenknecht

Grundlage dieses Artikels ist eine Pressemitteilung (BSW Bremen). Wir berichten über Mitteilungen aller Parteien nach denselben Kriterien — unparteiisch, überparteilich und unabhängig.

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