Bremerhaven steckt 13,9 Millionen Euro in Straßen, Kitas und Brücken

Der Magistrat verteilt Bundesmittel auf zahlreiche Bauprojekte. Geplant sind unter anderem Straßensanierungen, neue Beleuchtung und Arbeiten an mehreren Brücken.

Panorama 07. Oktober 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Bremerhaven will rund 13,9 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm LUKIFG für die städtische Infrastruktur einsetzen. Der Magistrat hat ein entsprechendes Maßnahmenpaket beschlossen. Das Geld ist unter anderem für Straßen, Brücken, Kindertagesstätten und Schulen vorgesehen.

Den größten genannten Einzelposten bilden elf Straßen, deren Sanierung zusammen rund 1,7 Millionen Euro kosten soll. Dazu zählen die Seilerstraße, die Waldstraße und die Dionysiusstraße, an denen bereits gearbeitet wird.

Eine Million für Dreibergen

Für den Rückbau und einen provisorischen Ersatz der Brücke Dreibergen in Wulsdorf ist eine Million Euro eingeplant. Weitere 400.000 Euro sollen die Sanierung von Geh- und Radwegbrücken am Moorteich und Erika-See, am Adolf-Hoff-Weg sowie im südlichen Bürgerpark absichern.

Zusätzlich sind 500.000 Euro für ein Sanierungskonzept zu Geh- und Radwegen vorgesehen. Vorbereitende Arbeiten an der Kaje beim Verbindungskanal am Alten Hafen und die Sanierung der WC-Anlage in den Havenwelten gehören ebenfalls zum Paket.

Geld für Kitas und Licht

Vier Kindertagesstätten sollen für insgesamt rund 328.000 Euro saniert oder teilweise umgebaut werden. In die digitale Infrastruktur der Schulen fließen nach den Plänen 400.000 Euro.

Weitere 840.000 Euro sind für Maßnahmen gegen sogenannte Dunkelzonen bestimmt. Dabei geht es um schlecht beleuchtete Bereiche, in denen sich Menschen unsicher fühlen können. Nach Angaben der Stadt sollen die Bundesmittel zugleich den angespannten kommunalen Haushalt entlasten und Sanierungen ermöglichen, die andernfalls derzeit nicht finanzierbar wären.

Das Baudezernat kündigte eine zügige Umsetzung der beschlossenen Vorhaben an. Bei einer früheren Verteilung der LUKIFG-Mittel hatte die Stadt nach eigenen Angaben vor allem Schulen berücksichtigt.

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Bremerhaven

Originalquelle

Bremerhaven.de

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