32,5 Millionen Euro für Bremerhavens Verbindungskanal
Der Senat stellt 26 Millionen Euro für die Sanierung des Kanals zwischen Altem und Neuem Hafen bereit. Schäden an Gründungspfählen machen die Arbeiten nötig.
Der Verbindungskanal zwischen Altem und Neuem Hafen in Bremerhaven soll für 32,5 Millionen Euro umfassend saniert werden. Der Bremer Senat hat die Finanzierung am 18. August freigegeben. Das Land Bremen steuert 26 Millionen Euro bei, Bremerhaven hat bereits 6,5 Millionen Euro für das Vorhaben vorgesehen.
Der Kanal verbindet die beiden Häfen seit 1927. Über ihn führen zwei denkmalgeschützte Klappbrücken. Die Verbindung ist eine zentrale Zufahrt zu Einrichtungen und Geschäften in den Havenwelten, darunter Klimahaus, Zoo am Meer, Deutsches Auswandererhaus und Deutsches Schifffahrtsmuseum.
Pfähle stark beschädigt
Auslöser für die Sanierung sind Untersuchungen durch Taucher. Sie ergaben, dass hölzerne Gründungspfähle unter Wasser erheblich von Bohrmuscheln beschädigt worden sind. Die Substanz des Bauwerks soll deshalb grundlegend erneuert werden.
Die Planung und die Bauausführung sollen über ein integriertes Projektabwicklungsverfahren organisiert werden. Dabei arbeiten die beteiligten Unternehmen auf Grundlage eines gemeinsamen Mehrparteienvertrags zusammen. Angaben zu Baubeginn, Dauer und möglichen Einschränkungen für den Verkehr machte der Senat zunächst nicht.
Zufahrt langfristig sichern
Mit der Investition sollen die Erreichbarkeit der Havenwelten und die dortige Infrastruktur langfristig gesichert werden. Nach Angaben des Senats verzeichnen die Havenwelten jährlich rund fünf Millionen Tagesgäste sowie knapp 450.000 Übernachtungen. Das Land finanziert seinen Anteil über das Landes- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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