Bremerhaven investiert 3,55 Millionen Euro in neue Schulmensa
Die Goetheschule soll eine barrierefreie Mensa für bis zu 300 Kinder erhalten. Der Neubau kann später um ein weiteres Geschoss ergänzt werden.
Die Goetheschule in Bremerhaven soll eine neue Mensa erhalten. Der Magistrat hat für den Bau 3,55 Millionen Euro vorgesehen. In dem Gebäude können künftig bis zu 150 Kinder gleichzeitig essen. Bei zwei aufeinanderfolgenden Essenszeiten reicht die Kapazität für insgesamt 300 Schülerinnen und Schüler.
Nach Angaben von Schuldezernent Hauke Hilz wird diese Größe mit Blick auf die für das Schuljahr 2028/2029 erwartete Schülerzahl benötigt.
Neubau mit Ausbaureserve
Geplant ist zunächst ein eingeschossiges, barrierefreies Gebäude mit einer Fläche von 600 Quadratmetern. Es soll eigenständig auf dem Schulgrundstück stehen. Die Konstruktion wird so vorbereitet, dass die Mensa später aufgestockt werden kann. Ein zusätzliches Geschoss wäre über einen Aufzug erreichbar.
Das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sowie die Untere Denkmalschutzbehörde beim Bremerhavener Bauordnungsamt haben nach Angaben der Stadt keine Einwände gegen diese Lösung. Damit sollen die Anforderungen des Schulbetriebs, des Denkmalschutzes und der Barrierefreiheit miteinander verbunden werden.
Weitere Umbauten geplant
Das Schulamt Bremerhaven und der Wirtschaftsbetrieb Seestadt Immobilien übernehmen die Planung und Umsetzung. Parallel untersucht Seestadt Immobilien, wie auch das bestehende Schulgebäude und das Außengelände barrierefrei gestaltet werden können.
Baudezernent Maximilian Charlet erklärte, die nun vorgesehene Variante habe mit nur der Hälfte der ursprünglich verfügbaren Mittel geplant werden müssen. Wie hoch der frühere Finanzrahmen war und wann die Bauarbeiten beginnen sollen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
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