Bremer Bibliotheken machen Einsamkeit zum Thema
Noch bis zum 8. Oktober widmen sich die Aktionstage Nachhaltigkeit sozialen Beziehungen, Begegnungen und gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Die Stadtbibliothek Bremen stellt Einsamkeit und soziale Isolation in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Aktionstage Nachhaltigkeit. Noch bis Donnerstag, 8. Oktober, bieten die Bibliotheken Gespräche, Workshops und gemeinsame Aktivitäten an. Das Programm richtet sich an Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Lebenslagen.
Die Veranstaltungen beschäftigen sich mit der Frage, wie soziale Kontakte entstehen und sich Beziehungen verändern. Zugleich geht es darum, welche Bedeutung Gemeinschaft für gesellschaftliche Teilhabe und Gesundheit hat.
Gespräche und Kontakte
Zu den Formaten gehört eine Gesprächsrunde mit der Mediatorin Petra Haslop, bei der Zuhören und Gehörtwerden im Vordergrund stehen. Ein Freundschafts-Speed-Dating richtet sich an Menschen ab 60 Jahren. Im Workshop „Verbundenheit wagen“ können die Teilnehmenden ihre eigenen sozialen Beziehungen betrachten.
Auch der Einfluss neuer Technologien wird aufgegriffen. Medienpädagoge Markus Gerstmann befasst sich mit der Frage, was geschieht, wenn Künstliche Intelligenz als Beziehungspartner wahrgenommen wird. Bei einem Naturspaziergang mit virtueller Realität sollen gemeinsame Erfahrungen auf digital unterstützte Weise ermöglicht werden.
Gemeinsam aktiv werden
Weitere Angebote verbinden Begegnung mit praktischen Aktivitäten. In Vegesack sind ein gemeinsames Abendessen und ein Filmabend vorgesehen. Beim Grünen Samstag werden Müll gesammelt und gerettete Lebensmittel probiert. Gespräche über nachhaltiges Handeln ergänzen das Programm.
Eine Spielzeugtauschbörse nimmt gut erhaltene Spielsachen an. Diese können getauscht oder gespendet werden. Darüber hinaus kündigt die Stadtbibliothek weitere Gelegenheiten für Austausch und gemeinsames Erleben an. Die Aktionstage laufen seit dem 18. September und beziehen sich auf die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele.
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