Panorama

Bremens Respekt Coaches vor ungewisser Zukunft

Das Demokratiebildungsprogramm Respekt Coaches soll nach Angaben der Grünen zum Jahresende auslaufen. Die Bremer Fraktion fordert Klarheit über die Folgen für Schulen.

26. August 2026, 14:27 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Das Programm „Respekt Coaches“, das auch an Bremer Schulen eingesetzt wird, soll zum Ende des Jahres auslaufen. Das teilte die Bürgerschaftsfraktion der Grünen mit. Nach ihrer Darstellung fehlen bislang verbindliche Perspektiven für Schulen, Träger und die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Die Coaches unterstützen Schulen bei Angeboten zur Demokratiebildung und Prävention. Sie sollen junge Menschen dabei stärken, demokratische Prozesse zu verstehen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten und extremistische oder autoritäre Ideologien kritisch zu hinterfragen.

Fragen an den Senat

Die Grünen haben den Bremer Senat zur Zukunft des Programms befragt. Nach Angaben der Fraktion ergeben die Antworten des Senats sowie Rückmeldungen aus Schulen, dass die Angebote das Klassenklima und den Zusammenhalt fördern. Konkrete Angaben dazu, wie die Arbeit nach einem möglichen Auslaufen weitergeführt werden könnte, enthält die Mitteilung nicht.

Die bildungspolitische Sprecherin Franziska Tell fordert, das bislang befristete Vorhaben dauerhaft fortzuführen. Aus ihrer Sicht müssten die aufgebauten Kontakte zwischen pädagogischen Fachkräften, Jugendlichen und den beteiligten Trägern erhalten bleiben.

Prävention an Schulen

Auch Kai Wargalla, Sprecherin der Grünen für Strategien gegen Rechtsextremismus, warnt vor einem Wegfall des Angebots. Demokratiebildung und Prävention dürften nicht gekürzt werden, erklärte Wargalla. Ein Ende des Programms würde nach Einschätzung der Grünen bestehende Präventionsstrukturen an Schulen schwächen.

Die Fraktion richtet ihre Forderung an die Bundesregierung: Sie solle das Modellvorhaben langfristig absichern, statt es zu beenden.

Originalquelle

Grüne Bremen

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