Bremen testet autofreie Schulstraßen an drei Standorten
Nach den Herbstferien 2026 sollen vor drei Bremer Schulen zu Bring- und Abholzeiten zeitweise keine Autos mehr fahren dürfen.
In Bremen sollen nach den Herbstferien 2026 drei Schulstraßen starten. Vor den beteiligten Schulen wird der Autoverkehr morgens und nachmittags jeweils für etwa 30 Minuten ausgesperrt. Der einjährige Modellversuch ist für das Schuljahr 2026/2027 vorgesehen.
Ausgewählt wurden die Grundschule an der Melanchthonstraße in Walle, die Grundschule am Baumschulenweg in Schwachhausen sowie der Bereich der Grundschule an der Parsevalstraße und der Oberschule Sebaldsbrück in Hemelingen.
Autos bleiben draußen
Während der festgelegten Zeiten dürfen Kraftfahrzeuge die jeweiligen Straßenabschnitte nicht durchfahren. Der Raum vor den Schulen soll dann Kindern gehören, die zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad unterwegs sind. Damit sollen gefährliche Situationen durch haltende, parkende und wendende Autos vor den Schultoren verringert werden.
Für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen müssen, sollen außerhalb der gesperrten Bereiche Kiss-&-Ride-Zonen eingerichtet werden. Die Kinder sollen den verbleibenden Weg zur Schule eigenständig zurücklegen.
Begleiteter Modellversuch
Behörden, Polizei und Verkehrsverbände begleiten das Projekt. Zunächst soll geprüft werden, ob die Beschilderung ausreicht, um den Verkehr fernzuhalten. Falls nötig, könnten mobile Absperrgitter eingesetzt werden. Sollte sich das Konzept bewähren, kommen weitere Schulstraßen in Bremen im folgenden Jahr infrage.
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Kinderzeit BremenKommentare
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