Bovenschulte sichert Airbus-Beschäftigten Rückhalt des Senats zu
Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat bei einer Betriebsversammlung von Airbus Aerostructures den Bremer Standort und seine Beschäftigten unterstützt.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat dem Airbus-Standort Bremen bei einer Betriebsversammlung von Airbus Aerostructures die Unterstützung des Senats zugesichert. Bei wichtigen Standortentscheidungen wolle sich der Senat einbringen und die Interessen Bremens sowie der Beschäftigten vertreten.
Er verwies auf die Zusammenarbeit von Betriebsrat, IG Metall, Unternehmensleitung und Politik beim Zukunftskonzept für den Standort. Eine starke Arbeitnehmervertretung sei für den Industriestandort von großer Bedeutung, sagte Bovenschulte.
Flächen und Wasserstoff
Für die Luft- und Raumfahrt nannte Bovenschulte die Themen Technologie, Flächen und Strategie als zentrale Aufgaben. Ende 2025 hatte Bremen fünf Millionen Euro für die Planung von rund 34 Hektar Gewerbeflächen am Flughafen beschlossen. Die Flächen sind ausdrücklich für Unternehmen der Luft- und Raumfahrt vorgesehen.
Das Technologiezentrum Ecomat in der Airport-Stadt soll zudem um einen Hydrogen Campus erweitert werden. Dort sollen Kompetenzen zur Nutzung von Wasserstoff für die künftige Luftfahrt gebündelt und weiterentwickelt werden.
Strategie bis 2035
Die Luft- und Raumfahrtstrategie Bremen 2035 setzt unter anderem auf neue Fertigungsverfahren, Digitalisierung und neue Materialien. Ziel ist es, die Entwicklung einer klimafreundlicheren Luftfahrt am Standort voranzutreiben.
Bovenschulte verwies außerdem auf die nach seinen Angaben hohe Nachfrage und gut gefüllte Auftragsbücher der Branche. Für Airbus sei auch die gemeinsame europäische Währung ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor, sagte der Bürgermeister.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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