Panorama

Bovenschulte: Mitbestimmung sichert sozialen Frieden

Bürgermeister Bovenschulte betont beim Empfang für Betriebs- und Personalräte die Bedeutung der Mitbestimmung.

17. Februar 2026, 19:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 7 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Am Dienstag, dem 17. Februar 2026, begrüßte Bürgermeister Andreas Bovenschulte rund 250 Gäste zum traditionellen Betriebs- und Personalräteempfang in der Oberen Rathaushalle in Bremen. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Personal- und Betriebsräte, der Schwerbehinderten- und Mitarbeitervertretungen sowie der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und der Jugend- und Auszubildendenvertretungen.

Bovenschulte hob die Bedeutung der Mitbestimmung hervor, die seit 1967 jährlich im Rahmen dieser Veranstaltung gefeiert wird. Sie erinnert an die Volksabstimmung vom 12. Oktober 1947, welche das Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer in der Bremer Landesverfassung verankerte.

„Mitbestimmung ist ein herausragend wichtiges Gut in unserer Arbeitswelt“, erklärte Bovenschulte. „Sie gewährleistet, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sich auf Augenhöhe mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber begegnen.“ Angesichts globaler Krisen und wirtschaftlicher Unsicherheiten sei dies umso wichtiger.

Als Beispiel für erfolgreiche Mitbestimmung nannte der Bürgermeister den Fall des Bremer Armaturenherstellers Gestra. Dank des Einsatzes der Arbeitnehmervertretungen und der Unterstützung durch Gewerkschaften konnten Arbeitsplätze gesichert werden. Statt der ursprünglich geplanten 80 Stellenstreichungen werden nun nur 40 abgebaut.

Der Empfang verdeutlicht die zentrale Rolle der Mitbestimmung für den sozialen Frieden und die gesellschaftliche Stabilität in Bremen.

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