Blutkonserven werden knapp: DRK ruft in Bremen zum Spenden auf

Die Spendenbereitschaft sinkt seit Monaten. Das DRK benötigt täglich 3.000 Blutspenden und warnt vor möglichen Folgen für planbare Operationen.

Panorama 05. November 2026, 12:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Deutsches Rotes Kreuz (Logo)
Deutsches Rotes Kreuz (Logo) | Foto: Deutsches Rotes Kreuz / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Der DRK-Blutspendedienst ruft angesichts knapper werdender Blutkonserven dringend zu Spenden auf. In seinem Einzugsgebiet werden jeden Tag rund 3.000 Blutspenden benötigt. Es umfasst neben Bremen auch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

Die Versorgung von Notfällen ist nach Angaben des Blutspendedienstes weiterhin gesichert. Ohne genügend neue Spenden könnten jedoch planbare Operationen verschoben werden. Die Spendenbereitschaft gehe bereits seit Monaten zurück.

Erkältungssaison verschärft Lage

Mit dem Beginn der Erkältungssaison im November kommen erfahrungsgemäß weniger Menschen zur Blutspende. Auch während Hitzeperioden und in den Ferien sinken die Zahlen. Für einen ausreichenden Vorrat sei deshalb eine möglichst gleichmäßige Spendenbereitschaft über das gesamte Jahr nötig.

Am Mittwoch, 4. November, organisierte das DRK erstmals eine Blutspendeaktion im Bremer Gesundheitsressort an der Faulenstraße 9/15. Insgesamt nahmen 57 Beschäftigte der Verwaltung teil. Darunter waren 32 Menschen, die erstmals Blut spendeten.

Neuer Termin am Freitag

Die Aktion im Gesundheitsressort soll 2027 wiederholt werden. Ein Termin steht noch nicht fest. Eine weitere Gelegenheit zur Blutspende gibt es bereits am Freitag, 6. November, bei der Evangelischen Friedensgemeinde in der Humboldtstraße in Bremen.

Informationen zu weiteren Terminen und zu den Voraussetzungen für eine Spende stellt der DRK-Blutspendedienst auf seiner Internetseite bereit.

Schauplatz

Faulenstraße 9/15, Bremen Große Karte

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