Blutkonserven werden knapp: DRK ruft in Bremen zum Spenden auf
Die Spendenbereitschaft sinkt seit Monaten. Das DRK benötigt täglich 3.000 Blutspenden und warnt vor möglichen Folgen für planbare Operationen.
Der DRK-Blutspendedienst ruft angesichts knapper werdender Blutkonserven dringend zu Spenden auf. In seinem Einzugsgebiet werden jeden Tag rund 3.000 Blutspenden benötigt. Es umfasst neben Bremen auch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.
Die Versorgung von Notfällen ist nach Angaben des Blutspendedienstes weiterhin gesichert. Ohne genügend neue Spenden könnten jedoch planbare Operationen verschoben werden. Die Spendenbereitschaft gehe bereits seit Monaten zurück.
Erkältungssaison verschärft Lage
Mit dem Beginn der Erkältungssaison im November kommen erfahrungsgemäß weniger Menschen zur Blutspende. Auch während Hitzeperioden und in den Ferien sinken die Zahlen. Für einen ausreichenden Vorrat sei deshalb eine möglichst gleichmäßige Spendenbereitschaft über das gesamte Jahr nötig.
Am Mittwoch, 4. November, organisierte das DRK erstmals eine Blutspendeaktion im Bremer Gesundheitsressort an der Faulenstraße 9/15. Insgesamt nahmen 57 Beschäftigte der Verwaltung teil. Darunter waren 32 Menschen, die erstmals Blut spendeten.
Neuer Termin am Freitag
Die Aktion im Gesundheitsressort soll 2027 wiederholt werden. Ein Termin steht noch nicht fest. Eine weitere Gelegenheit zur Blutspende gibt es bereits am Freitag, 6. November, bei der Evangelischen Friedensgemeinde in der Humboldtstraße in Bremen.
Informationen zu weiteren Terminen und zu den Voraussetzungen für eine Spende stellt der DRK-Blutspendedienst auf seiner Internetseite bereit.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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