Autotransporter beschädigt Nordschleuse in Bremerhaven
Die „Ocean Breeze“ ist beim Einlaufen in die Nordschleuse gegen eine Betonwand gestoßen. Nach Bergungsarbeiten wurde die Schleuse wieder freigegeben.
Der rund 200 Meter lange Autotransporter „Ocean Breeze“ hat beim Einlaufen in die Nordschleuse in Bremerhaven das Außenhaupt beschädigt. Das Schiff stieß gegen 2 Uhr gegen die dortige Betonwand, wie die Hafengesellschaft Bremenports mitteilte. Mehrere Schlepper unterstützten den Frachter zu diesem Zeitpunkt.
Durch den Aufprall wurde ein etwa zwei mal drei Meter großer Betonblock aus seiner ursprünglichen Position geschoben. Zudem gelangten Trümmerteile ins Wasser. Angaben zur Ursache der Kollision oder zur Höhe des entstandenen Schadens liegen nicht vor.
Trümmer aus Wasser geborgen
Für die Arbeiten an der beschädigten Anlage kamen ein Kran und Taucher zum Einsatz. Der verschobene Betonblock wurde entfernt. Einsatzkräfte bargen außerdem die Trümmer aus dem Wasser, bevor die Schleuse wieder für den Schiffsverkehr freigegeben werden konnte.
Der Betrieb wurde am Freitag um 11 Uhr wieder aufgenommen. Damit war die wichtige Zufahrt zu den Bremerhavener Hafenanlagen nach der vorübergehenden Unterbrechung erneut passierbar.
Frachter unter Schlepperassistenz
Die „Ocean Breeze“ fährt für die Reederei Sallaum Lines und dient dem Transport von Fahrzeugen. Der Frachter trägt die internationale Schiffskennnummer IMO 9987794. Weshalb das Schiff trotz der Unterstützung durch mehrere Schlepper mit dem Bauwerk kollidierte, ist bislang nicht bekannt.
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