Schleuse Neuer Hafen wird ab 5. Oktober trockengelegt

Wegen umfangreicher Prüfungen und Reparaturen wird die Schleuse Neuer Hafen in Bremerhaven gesperrt. Die Schifffahrt muss auf andere Schleusen ausweichen.

Wirtschaft 28. September 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 4 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Schleuse Neuer Hafen (Archivfoto)
Schleuse Neuer Hafen (Archivfoto) | Foto: Dietmar Rabich / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Schleuse Neuer Hafen in Bremerhaven wird ab Montag, 5. Oktober 2026, für die Schifffahrt gesperrt. Während der Arbeiten müssen Wasserfahrzeuge auf die Großschleusen ausweichen. Sportboote dürfen in Ausnahmefällen nach vorheriger Anmeldung die Kaiserschleuse nutzen. Zur Saison 2027 soll die Anlage wieder vollständig zur Verfügung stehen.

Zu Beginn der Arbeiten werden Dammtafeln vor den beiden Schleusenhäuptern eingesetzt. Danach wird das Wasser aus der Schleusenkammer abgelassen. So können die Kammer, die Tore und die technischen Anlagen umfassend untersucht und bei Bedarf instand gesetzt werden.

Dichtungen werden erneuert

Die turnusmäßige Kontrolle erfolgt nach mehr als 20 Betriebsjahren und über 200.000 Schleusungen. Vorgesehen ist unter anderem, die Dichtungen der Anlage auszutauschen. Zudem sollen die Schutzvorkehrungen für Beschäftigte verbessert werden. Geplant sind zusätzliche Wartungspodeste, Geländer und Sicherungen gegen Abstürze.

Auch die Fenderung wird umgebaut. Sie schützt Schleusenbauwerke und Wasserfahrzeuge beim Anlegen vor Schäden. Die Änderung ist eine Konsequenz aus einem tödlichen Unfall während einer Inspektion im Jahr 2018. Nach Angaben der städtischen Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen sollen die Maßnahmen künftige Wartungs- und Kontrollarbeiten sicherer machen.

Halteverbot für Schwertransport

Bereits ab Donnerstag, 1. Oktober, gilt in der Lohmannstraße zwischen der Schleuse Neuer Hafen und der Schleusenstraße ein absolutes Halteverbot. Der Straßenabschnitt muss für den Schwertransport der Dammtafeln freigehalten werden.

Für Fußgängerinnen und Fußgänger soll während der Bauzeit in der Regel mindestens eines der beiden Schleusenhäupter passierbar bleiben. Nur zeitweise können beide Querungen gleichzeitig gesperrt werden. Finanziert werden die Arbeiten aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes.

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Orte

Bremerhaven

Originalquelle

Bremerhaven.de

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